Praktikum und andere Katastrophen…

Nun ist die erste Woche meines Praktikum in der OGS (Offeneganztags Grundschule) um. Und ich konnte und habe viele neue Eindrücke gewonnen.

Ich wurde bei den Erstklässlern eingeteilt. Also wenig Unterschied in der Entwicklung von dem was ich gewohnt bin. Sicherlich ein Vorteil für die Aufgaben, welche ich in den 8. Wochen zu erledigen habe. Aber der Alltag an sich ist sehr ungewohnt. Alles sehr nach Plan und Zeit. Die Klingel als ein bisschen Orientierung ist aber noch schwer für mich. Gut das die anderen Erzieher den Kindern bescheid sagen, so kann ich da ansetzten und mit einsteigen. Die Erstklässer sind von den anderen Schülern getrennt. Eine wirklich gute Sache, denn so gehen die kleinen nicht unter! Denn in der OGS gibt es 130 Kinder und nur wenig Platz. Wenn wir draußen sind geht das. Dort ist mehr Platz. Aber im OGS Gebäude gibt es da keine Chance für die kleinen. Kein Ruheraum und den brauchen sie noch dringend. Genauso wie Erzieher die ihnen mal zuhören. Klar wird versucht allen zuzuhören, aber das ist unmöglich, denn die OGS ist leider unterbesetzt. Aber die Erzieher geben ihr bestes. Versuchen so viel wie Möglich auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und ihnen Abwechslung zu bieten.

Der erste Tag war sehr interessant, denn ich hatte keine Ahnung was auf mich zukam. Ich war zwar schon da, kannte die Räume ein wenig und hatte auch schon die ein oder andere Kollegin. Aber von dem Ablauf oder von den Kindern hatte ich eigentlich nichts mitbekommen. Und so musste ich mich am ersten Tag zurück nehmen. Die Kinder beobachten, ihnen erklären wer ich bin und einfach sehen wie eine normaler Tag in der OGS abläuft. Paralle dazu ist es aber auch wichtig mit auf Gruppenregel und ähnliches zu achten.  Aber das wirklich schwere: ALLE Kollegen stellen sich dir innerhalb von 1 Stunde mit Vor und Nachnamen vor und klärten ab ob man sich siezten oder duzten sollte! Ach du Schande, Game over! Also wer war das nochmal? Und durfte ich du oder sie sagen? Scheiße. Einfach warten bis sie dich sehen. Du oder Sie einfach meiden. Klappte auch mehr oder weniger. Aber war auch anstrengend. Jetzt habe ich immerhin die Namen der Erzieher drauf. Die, der Kinder, werden noch folgen. Auch wenn es in meiner Gruppe schon gut klappt. Auch wenn es jetzt nach dem Wochenende wieder schwierig sein könnte mit den Namen. Wir werden sehen.

Den ersten Besuch meiner Leherin hatte ich auch schon. Sie kam am Donnerstag. Wir habe geredet und sie hat mir Fragen gestellt, über die habe ich mir noch nicht mal im Ansatz Gedanken gemacht! Da hatte ich nicht mal Zeit zu, wenn ich ehrlich bin. Da alles strömte auf mich ein und das möchte ja auch irgendwie verarbeitet werden. Vielleicht weiß ich nächste Woche mehr.  Der Lehrer Besuch war eigentlich die größte Katastrophe. Aber auch andere Menschen können Katastrophen sein. Nur eben nicht so stark. Denn die Nerven lagen selbst nur bei Gesprächen etwas blank. Denn meine Lehrerin möchte ja die ersten Takte meiner Anleitung über mich hören. Und diesmal kann ich meine Anleitung nicht so gut einschätzen.  Aber das kommt sicher noch.

Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Wochen. Auch wenn sie anstrengender werden, als die erste. Denn auch der ganze Papierkram will mal erledigt werden.

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Was ist aus den schönen Haaren geworden?

Vor einiger Zeit habe ich mich für ein „schönes Haar“ Projekt entschieden. Ich wollte meine Haare richtig schön pflegen, so das sie nicht mehr so trocken, splissig und schnell fettend sind. Dazu wollte ich mir die Haare mit Lavaerde waschen und mit Ölen, Körperbutter und sauer Rinse pflegen. Eigentlich keine schlechte Sache und war ja auch vegan. Aber dann kamen die großen ABER´s.

1. Aber                                                                                                                 Es ist ziemlich zeitaufwändig und deswegen nicht immer machbar (ich spiele hier auf morgens vor der Schule an, wo es bei mir schnell gehen muss). Besonders das trockenen dauert, bei meinen Haaren, ziemlich lang.

2. Aber                                                                                                             Lavaerde ist wirklich NCHTS für die Längen und Spitzen. Jedenfalls nicht bei mir. Meine Längen und Spitzen habe ich auch mit der Lavaerde gewaschen, da ich zuerst das Gefühl hatte, das dies auch gut für meine Längen und Spitzen wäre. Auf die dauer trockenen die Spitzen und Längen aber aus, werden schwer kämmbar und fühlen sich einfach strohig und trocken an.

3. Aber                                                                                                             Es riecht nicht. Ich weiß das ist wirklich ziemlich kleinlich, aber irgendein Geruch fehlt schon. Jetzt habe ich erfahren,dass Lavaerde aber auch mit Pachullie Duft gibt. Natürlich mag das nicht jeder, aber ich werde das mal ausprobieren. Vielleicht gibt es dann ein aber weniger.

Natürlich gibt es nicht nur schlechtes über Lavaerde zu berichten, das wäre ja absurd, da ich vorher so viele positives geschrieben hatte.  Nur ist es leider so, dass ich auch diese negativen Sachen heraus gestellt haben.

Was ist denn TROTZDEM gut an dieser Lavaerde?!

Also für mich gibt es klare Vorteil die für die Lavaerde sprechen. Zum ersten ist Lavaerde ein sehr natürliches Mittel sich die Haare zu waschen. Keine Chemie oder ähnliches. Einfach nur eine spezielle Erde zum waschen. Umweltfreundlich ist das ganze auch noch. Den, da die Chemie fehlt, kann das Abwasser besser gereinigt werden. Ich geb zu in einer Großstadt wie Bielefeld ist ein einzelner Haushalt nicht sonderlich relevant für das Abwasser. Aber ihr wisst ja: Die Menge machst 😉                                                                                       Für mich überzeugend ist aber die reinigende Wirkung, wenn man bedenkt, das es „nur“ Erde ist.  Die Haare werden richtig sauber und sie fühlen sich danach voluminöser an, ähnlich wie wenn man sich die Haare mit Henna färbt. Für mich persönlich ist aber auch sehr wichtig gewesen, dass man mit Lavaerde gut schuppen bekämpfen kann. Und das ist bei mir 100% der Fall gewesen. Und man muss sich die Haare nicht mehr so oft waschen. Früher musste ich sie alle zwei Tage waschen, jetzt kann ich es auch mal drei bis vier Tage ohne waschen aushalten und man sieht nicht wie sonst eine Menge Schuppen auf meiner Kleidung.

Und nun? 

Um meine Spitzen und Längen UND meine Kopfhaut zu befriedigen habe ich mir folgendes ausgedacht und schon angewendet:                   Kopfhaut mit Lavaerde waschen, wie gehabt. Die Längen und die Spitzen hin und wieder mit Alverde Feuchtigkeitsshampoo gewaschen. Was bedeutet hin und wieder? Das bedeutet das die Spitzen nur bei jedem dritten oder vierten Haarewaschen mitgewaschen werden. Davon verspreche ich mir, dass die Haare gepflegter aussehen und sich besser anfühlen. Man darf also gespannt sein, ob ich jemals die „richtige“ Haarwaschmethode finden werde. In einem Gespräch mit einer netten Bloggerin, die sich ebenfalls für alternative Haarpflege interessiert habe ich herausgefunden, dass sie und ihr Freund Jahre gebraucht haben um die perfekte Methode zu finden. 

Also Motto für die Haarpflege: Niemals die Hoffnung verlieren! 🙂

Zeit sinnvoll nutzen…

Freistunde. Mehr oder weniger. Eigentlich sollen wir lernen. Die Zeit sinnvoll nutzen. Doch was bedeutet das überhaupt? Ist es nicht individuell wie man die Zeit sinnvoll nutzt? Mein Lehrer meint damit wir sollen lernen, immerhin schreiben wir morgen eine Klausur.  Eine feine Sache. Doch liegen die Interessen der meisten Schüler im Schlafen. Meine auch. Nach einem Feiertag mitten in der Woche ist das auch kein Wunder.

Aber was bedeutet sinnvolles Zeitnutzten?? Was ist in diesem Zusammenhang überhaupt sinnvoll und was nicht?

Natürlich wäre essen, trinken und schalfen sinnvoll, könnte man denken. Denn so kann man den Körper auf trab halten. Neue Power bekommen, neue Kraft schöpfen. Aber wäre es nicht genauso sinnvoll einkaufen zu gehen? Oder shoppen zu gehen? Oder vielleicht doch (wie ich) zu bloggen oder sich anders im Internet zu beschäftigen?  Fragen über Fragen.  Und meine Antwort auf all das:

Zeit ist individuell und jeder versteht etwas anders unter sinnvoll. So geht just in diesem Moment ein Mitschüler nach Hause um Sport zu treiben, anstatt Englisch zu lernen. Ein gutes Beispiel.

In loving Memory

Dirk Bach ist gestorben, mit 51 Jahren. Und ja mich trifft das und ja ich weiß die Welt hat größer Probleme und es sterben jeden Tag Menschen. Viele unnötig im Krieg. Dennoch trifft mich der Tod diese Menschen. Und warum? Ganz einfach. Er war ein talentierter Künstler. Er hat mich zum lachen gebracht und das schon seit ich ganz klein war. Denk ich an meine Kindheit, so denke ich auch an ihn. 

Zudem stand er dazu, dass er Homosexuell war und setzte sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein. Er war einer der ersten Promis die ihre Lebenspartnerschaft offiziell machte. Dafür ist er zu bewundern.                                                                                                                             Es ist traurig, einen solchen Menschen zu verlieren, auch wenn er heute nicht der einzige war. 

Im Stillen Gedenke ich ihm!