Es ist wirklich schwierig sich selbst zu motivieren – das wird jeder kennen der schon einmal versucht hat regelmäßig Sport zu treiben oder abzunehmen.

Ich war nie besonders darin mich selber zu motivieren, aber es klappt vor der Depression immer – wenn auch mal 20 Minuten später als wie ich wollte. Das hat sich mittlerweile geändert.
Bereits in einem vorherigen Artikel habe ich geschrieben, dass meine Wohnung ein Saustall war. Das lag zu keiner Zeit daran das mir Ordnung und besonders Sauberkeit nicht wichtig wären. Ganz im Gegenteil. Ich erstelle mir immer wieder Pläne wie ich was wann putzen oder waschen wollte und auch sollte. Zum Ende der ersten Krise ging das auch wieder Recht gut. Und ja bevor meine wunderbare Schwester wieder meckert: Ich war auch da Unordentlich, aber es war sauber. Das konnte ich dann während der zweiten Krise überhaupt nicht.
Ich war so erschöpft und konnte kaum etwas machen. Das Klo mit der Bürste putzen? Okay das ging manchmal, aber meistens war selbst die Bürste zu schwer für mich. Und ich meine das ganz wörtlich: DIE KLOBÜRSTE WAR ZU SCHWER!
Überhaupt keine Kraft zu haben und eine bleiernder Schwere auf sich zu haben ist sehr krass. Ich kann es gar nicht weiter beschreiben. Aber es macht einfach ALLES unmöglich. Und da putzen und waschen recht anstrengend sind, habe ich es irgendwann ganz gelassen. Und ja ICH HABE MICH SELBER GEEKELT! Aber ändern konnte ich es auch nicht und fühlte mich wie ein absoluter Versager.
Ist es denn nicht das einfachste der Welt seine Wohnung und auch sein Auto sauber zu halten? Schafft das nicht jeder? Es kann doch nicht sein das du zu dumm bist für so etwas einfaches. Halte dich an deinen verdammten Plan! <- meine netten Gedanken in solchen Momenten. Was natürlich gar nicht auf die Psyche geht und alles viel besser macht *Ironie off*

Jetzt nach der zweiten Krise wohne ich bekanntermaßen nicht mehr alleine. Ich wohne wieder bei meinem Vater und natürlich ist es so einfacher, weil ich extern in den Arsch getreten werde, wenn es gar nicht läuft. Aber ich betone: WENN ES GAR NICHT LÄUFT!
Ansonsten habe ich mir vorgenommen jeden Tag etwas zu machen. Entweder das Bad, die Küche oder mein Zimmer. Und nur so lange ich wirklich auch kann. Lieber wenig aber dafür richtig machen.
Und ja auch hier liegen bei mir im Zimmer gerade jede Menge Bücher auf dem Boden, weil ich nicht weiß wohin damit, immerhin sind sie nur ausgeliehen. Aber es ist sauber. Das Bett wird regelmäßig alle 14 Tage gewechselt. Ich wasche meine Wäsche, ich sauge und wische und ja hin und wieder wische ich sogar Staub!
Super sauber, sortiert und Ordentlich wird es bei mir nie sein! Aber NIE WIEDER SO SCHLIMM WIE IN DER 1. EIGENEN WOHNUNG!

Und ja Schwesterherzchen du bist der Grund für diesen Post ❤

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