In den letzten zwei Wochen spüre ich meine Depression etwas weniger. Davor hatte ich wieder etwas mehr damit zu kämpfen und habe es hier ja auch geteilt.
Nun ist dieses kleine Tief vorüber gezogen. Immer mal wieder verfolgen mich schwarze Wolken und so lange sie nicht die Überhand gewinnen ist das auch vollkommen okay für mich.

Da ich jetzt um die zwei Wochen weniger meiner Grübelei und meiner depressiven wiederholenden Gedankenstruktur gibt auch etwas Ruhe.
Das ist sehr entspannend und führt zu neuen Ideen und Anreizen und Gedanken. Am meisten beschäftige ich mich im Moment mit meiner Gesundheit. Besonders geht es dabei um das Ganzheitliche. Alles im Körper hängt zusammen und wenn es an einer Stelle harkt, zieht es sich durch den gesamten Körper und hat auf die ein oder andere Weise eine negative Wirkung.
So ging es mir eine ganze Weile. Ich habe PCOS (polyitzischte Ovar Syndrom). Meine Eierstöcke produzieren viel zu viele Eizellen und stehen sich damit selber im Weg. Das hatte zur Folge, dass ich ca sechs Jahre lang keine Periode hatte. Da meine ziemlich schmerzhaft war, fand ich das natürlich nicht weiter schlimm.
Erst vor einem Jahr bin ich damit zum Frauenarzt gegangen und dann wurde dies festgestellt. Ich muss noch zum Endokrenologen wegen der Behandlung, das ist das nächste große Ziel. Denn mein Übergewicht könnte (!) eine Folge des PCOS bzw des durcheinander meine Hormone sein. Das muss aber noch abgeklärt werden bzw zeigt sich nach der Behandlung. Jahrelang habe ich die Folgen dieser Krankheit nur hin genommen bzw sie für normal gehalten.
Mögliche Folgen und Komplikationen 

Unfruchtbarkeit, psychische Störung, soziale Problem habe ich schon mal – yeah !
Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in meiner Familie bereits vermehrt aufgetreten und somit kommt bei mir eine erbliche Vorbelastung dazu. Beides wird jetzt regelmäßig abgecheckt.
Mein Therapeut und ich sind uns aber einig, dass die Depression höchsten von der PCOS negativ beeinflusst wird, aber nicht der Auslöser dafür ist. Aber auch auf den negativen Einfluss kann sich super gut verzichten 😀

Auf Grund der Depression habe ich noch andere Dinge vernachlässigt gerade was meine Gesundheit angeht. Meine Zähne sind da ein super Beispiel. Negative Erfahrungen und eine leichte Angst haben dazu geführt das ich lange nicht beim Arzt war (heute war ich und die Ärztin vom letzten Mal hat sich entschuldigt 🙂 ). Nun nehme ich auch das wieder in Angriff, besonders da der Verdacht besteht, dass meine Kopfschmerzen zum Teil von den Zähnen kommen.
Und obwohl mein Übergewicht auch eine folge der PCOS sein kann, weiß ich auch das mein Essverhalten an einigen Tagen unglaublich dazu beiträgt. Frustessen und eine generelle Liebe zu süßen Sachen sind dann natürlich nicht gerade produktiv. Also werde ich den Service meiner Krankenkasse in Anspruch nehmen und mich einmal beraten lassen – eine Empfehlung meines Hausartzes.

Und zu guter letzt habe ich etwas ganz ohne Ärzte herausgefunden : Struktur, Sport (ja auch Ernährung aber dazu habe ich was bereits geschrieben) und Tagesziele sind enorm wichtig, aber auch enorm schwer für mich.
Aber wie ich es schon einmal geschrieben habe: Es wird. In kleinen Schritten zum Erfolg.
Neben der Arbeit an der Gesundheit mit den Ärzten, habe ich im nächsten Monat einen Termin bei einer Heilpraktikerin gemacht. Eine Mischung aus Naturheilverfahren und der Schulmedizin halte ich für einen guten Weg um die eigene Gesundheit zu fördern und zu stärken.

Schlusswort: Kümmert euch um eurer Gesundheit! 🙂 und zwar jetzt, denn jetzt sind wir noch jung und können uns erholen 🙂

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