So. Donnerstag ist es so weit: Ich gehe wieder IN die Arbeit. Nicht nur DARAN VORBEI.
Mir ist übel, ich könnte kotzen. Angst ist nach wie vor da. Die Gedanken daran wieder dort zu sein, ist nicht einfach für mich. Allerdings wird nach Donnerstag dann auch Klarheit herrschen.  Schaffe ich es dort zu sein und mit den anderen zu sprechen, dann werde ich die Wiedereingleiderung machen. Sollte das aber nicht klappen, werde ich entgültig kündigen und mir dann etwas neues suchen. Diese Entscheidung muss endlich getroffen werden und ich überlasse sie nicht dem Zufall. Aber ich kann nicht die nächsten Monate damit verbringen diese Entscheidung vor mir her zu schieben – und das will ich auch nicht.

Ich möchte wieder arbeiten. Und geht es nicht in meiner alten Stelle, dann werde ich kündigen und mir etwas kleines suchen wie Kassierin oder etwas anders (ich meine Starbucks sucht ja auch gerade 😀 ).
Das ganze mache ich dann bis das Wintersemster beginnt, denn da will ich mich einschreiben und Soziale Arbeit studieren um dann Sozialarbeiterin zu werden, da ich denke das mir das besser liegt, da ich mich auf ein einzigen Menschen konzentrieren kann. Parallel bewerbe ich mich aber auch weiter als Erzieherin. Dann aber nur, wenn es kleine Gruppen sind, das Alter in der Gruppe 3+ ist und mit recht wenig Stunden (20 – 30).
Das sind meine beruflichen Ziele für die nächste Zeit. Auch wenn ich es gut fänden würde wenn Donnerstag alles klappt und ich erst einmal in meiner alten Stelle bleiben kann und mich dort dann auch an das arbeiten an sich gewöhnen kann. Es hat sich ja auch einiges getan, aber dennoch möchte ich nicht ohne Plan B dort wieder hin. Das letzte Mal als ich das tat kam ich in die Klinik und das muss echt nicht sein! 🙂

Privat bin ich im Moment am überlegen, wie es weiter gehen soll. Erst einmal bleibe ich bei meinem Vater um zu sehen wie stabil ich bin und bleibe und um in Ruhe weiter nach einem Therapie Platz zu suchen.
So kann ich auch Geld sparen und zur Seite legen, für den nächsten Umzug oder für das nächste Auto. Ein schöner Vorteil, wenn man wieder bei seinem Vater wohnt. Eben der nicht mehr vorhanden Einsamkeit, obwohl ich das alleine sein auf der anderen Seite vermisse. Mein Vater geht im August 2018 in Rente. Dann möchte ich aber wieder eine eigene Wohnung oder eine WG haben, denn ich möchte das er diesen Lebensabschnitt auf sich selber aufbaut und nicht auf mir, denn dann würde ich nie wieder ausziehen, weil ich mich schuldig fühlen würde (man kennt sich mittlerweile ja doch selber ganz gut).

Außerdem sind für die nächsten Monate geplant:
– Paramore Konzert im Juli
– Campus Festival im Juni
– Urlaub im Oktober
Das sind Dinge auf die ich mich sehr freue und die mich nach vorne Blicken lassen, auch wenn diese Tage an denen ich das nicht tue weniger geworden sind. Pläne geben mir Sicherheit und wecken die Vorfreude in mir.

Auf in den Sommer 2017 🙂

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