Die ersten zwei Wochen

oder: Wie läuft es auf der Arbeit?

Mal wieder das liebe Thema: Meine Arbeit 😀
Aber ich fühlte mich im Moment recht wohl auf der Arbeit. Zwei Stunden sind nicht viel, aber ich bin danach fix und fertig. Nach 7 Monaten krank sein, fühlen diese zwei Stunden an wie ein ganzer Arbeitstag. Der wenige Stress, denn ich im Moment abbekomme, der reicht mir, ist mir manchmal sogar schon fast zu viel. Aber nur fast. Ich stoße an meine Grenze, aber nicht meilenweit darüber. So soll es sein um langsam wieder rein zu kommen. Meine Stressgrenze ist dank der Erkrankung stark gesungen. Nur wenn ich hin und wieder fast an diese Grenze gehen, dann kann sie langsam wieder wachsen. Obwohl ich immer noch etwas Angst habe, dass ich jetzt nun gar keinen Stress mehr ab haben kann, dann kann ich nämlich gleich meine Berentung beantragen, denn Stress gibt es in allen Jobs, natürlich mal mehr, mal mehr weniger.

Mein neuer Chef ist wirklich gut. So weit ich das jedenfalls beurteilen kann. Wir hatten zwei Gespräche „unter vieraugen“. Er hat klarer Vorstellungen, wie die pädagogische Arbeit zu laufen hatte und ich finde seine Ansichten und Prinzipien dies bezüglich gut und kann denen mehr zu stimmen, als bei meiner alten Chefin. Auch von der menschlichen Seite scheint er viel Ahnung und Erfahrung zu haben. Er versucht unterstützend auf das Thema  zu wirken und seine ruhige Art lässt alle entspannter erscheinen (jedenfalls in den zwei Stunden die ich da bin, aber warum sollten sie sich verstellen?) . Auch von dem Konzept der Wiedereingliederung scheint er mehr zu verstehen als meine alte Chefin. Er sucht oft das Gespräch. Es ist im wichtig konkrete Beispiele für sowohl gute als auch schlechte Situationen zu  bekommen. Er fragt viel nach und gibt mir auch oft den ein andere anderen Denkanstoß (also nicht nur mir, anscheinend allen). Ich mag die Art wie er redet, er legt wert darauf, dass die Kommunikation stimmt. Ich Botenschaften anstatt Du Botenschaften. Niemand ist perfekt und man kann über alles reden, dass verbreitet er. Die Arbeitsatomsphäre hat sich mit ihm und den anderen neuen Kollegen wirklich zum positiven verändert.
Ich bin sehr froh, dass ich es gewagt habe meine Wiedereingliederung dort zu machen und nicht den Kopf in den Sand gesteckt habe und gekündigt habe.

Auch wenn sich die Wiedereingliederung krankheitsbedingt nun verlängert hat, bin ich froh diesen Schritt gewagt zu haben und dankbar für die Geduld, Offenheit und Herzlichkeit in der Einrichtung mit der ich empfangen wurde und werde.

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