Schwarz – Weiß

Triggerwarnung: Suizid






 

Seit ich offen damit umgehe an Depressionen erkrankt zu sein, habe ich schon einige Menschen in meiner Situation kennengelernt. Sei es das sich mir jemand privat anvertraut hat oder das ich sie in der Klinik kennengelernt habe. Ich kenne um die 15 Menschen mit denen ich regelmäßig Kontakt habe und die alle eine Erkrankung der Psyche in irgendeiner Art und Weise haben. Es sind viele Wunderbare Menschen, der eine mehr, der andere weniger krank. Ein paar haben sich schon wieder so gut erholt, dass man heute nicht mehr denkt, dass sie mal Depressionen hatten. Die meisten sind aber noch mittendrin, besser gesagt auf dem Wege der Besserung.

Seit ich offenen mit meiner Erkrankung umgehe, bemerke ich erst wie viele Menschen es ähnlich geht. Fast alle meine Freunde und Bekannte haben die ein oder andere Erfahrung damit gemacht, auch in meiner Familie gibt es bereits solche Erfahrungen. Das schlimme daran ist nicht die Tatsache, dass ich so viele Menschen kenne die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sondern die Tatsache: Physische Erkrankungen werden nach wie vor von der Gesellschaft nicht ernst genug genommen!!
Das zeigt auch der Suizid eines Frontmanns in der letzten Woche. Er wurde von einem Kollege als feige und selbstsüchtig bezeichnet. Viele Menschen reden auch davon das er „den Kampf verloren hat [gegen die Depression]“ oder das er „aufgegeben hat“. Diese Aussagen machen mich traurig und sehr sauer. Sich selber das Leben zu nehmen hat nichts mit feige, selbstsüchtig oder aufgeben zu tun! Mit einer chronischen Depression, also einer die jahrelang besteht, ist das Leben eher ein auf und ab, Nur das die Tiefs sehr tief sind, der Schmerz scheint endlos und das eigene Denken richtet sich oftmals gegen sich selber und seinem Verhalten. Das zu ertragen ist wirklich schwer! Die meisten Menschen welche sich umbringen kämpfen bereits jahrelang mit ihren Suizidgedanken – aber sie kommen oft (viel zu oft) wieder. Das kostet unglaublich viel Kraft – die man irgendwann dann nicht mehr hat. Dann hilft auch das „perfektes“ Leben nicht mehr.

Natürlich möchte ich Suizid hier nicht schön reden oder gar befürworten! Aber die Begriffe welche mit Suizid in Verbindungen gebracht werden, finde ich einfach nicht richtig. Deshalb meine kleine, versuchsweise Erklärung für Suizid.
Seine Depression in einer Therapie zu behandeln ist ebenfalls sehr kraftraubend und anstrengend. Man setzt sich mit sich und seinen Selbst auseinander. Wie man ist, wie man so wurde, wie man so handelt und warum man so handelt. Das alles ist sehr hilfreich und lehrt sich viele Sachen über einen selbst. Aber letztendlich ist man nie vor einer Krise sicher, wenn man chronisch krank ist. Das ist bei jeder Erkrankung so. Allerdings bei Depressionen schwerer zu verstehen, da man es nicht sieht. Nur der betroffene fühlt es und meistens sind diese Menschen gut Schauspieler. Ich war auch eine gute Schauspielerin – bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Aber darum sollte es in diesem Beitrag nicht nur gehen – aber es musste raus.

Eigentlich wollte ich darüber schreiben, was mir bei meinen Freunden und Bekannten aufgefallen ist. Sie sind nicht alle ein klassischer Typ Mensch, der Depressionen bekommt. Schubladen denken finde ich sowieso nie hilfreich. Alle sind unterschiedlich und es sind auch nicht alle meiner Freunde und meiner Bekannten sehr sensibel. Sie wurden auch nie alle aus den selben Gründen depressiv. Aber dennoch ist mir eine Gemeinsamkeit aufgefallen.
Sie denken alle auf eine ähnlich radikale Weise. Für sie gibt es sehr oft nur schwarz und weiß. Keine Abstufungen. Entweder ist etwas gut oder es ist schlecht. Es gibt auch nur gute oder schlechte Tage. Keine grauen Tage – also so semi gute Tage. Diese Art des Denkens ist ziemlich schädlich. Es teilt die Welt auf, es gibt nur noch schlecht und gut. Was dazu führt, dass die Erwartungen an das Leben hoch sind – zu hoch. Das Leben soll gut und erfüllt sein. Das Wort „Glück“ wird zu einem Ziel, welches unbedingt erreicht werden muss – wird es nicht erreicht, fühlt man sich nicht jeden Tag 100% glücklich, dann hat man versagt.  Wenn man versagt hat, dann wird man auch nicht mehr glücklich. Die Spirale der Depression beginnt wieder oder wird ausgelöst.
Um ehrlich zu sein: Ich habe einige Zeit (mitten in der Krise) auch so gedacht. Nun arbeite ich daran, dass dieses Denken der Vergangenheit angehört. Den diese Art des Denkens hilft einem nicht – nie in keiner Situation. Wir leben in einer grauen Welt. Das zeigt schon das Gesetzt. Mord ist verboten und schlecht, also schwarz. Jemand aber aus Notwehr zu töten, ist nicht verboten, zwar immer noch nicht gut und genau deshalb ist es grau. Einen anderen Menschen leben zu lassen, ihn nicht zu bedrohen, dass ist gut und somit weiß.

Abschließend: Es gibt einen anderen Weg als sich selber das Leben zu nehmen. Auch wenn dieser Weg nicht einfach wird, dein Leben ist kostbar. Menschen lieben dich. Du hast eine Leidenschaft. Bleib da ❤

https://www.frnd.de/suizid/

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Musik. Musik. Musik. Musik. <3

Einfach weil ich die letzten zwei – drei Monate endlich wieder regelmäßig Musik höre, habe ich mich entschlossen einfach mal meine Lieblinge mit euch zu teilen. Da ich aber eher viel höre und durcheinander sortiere ich mal ganz grob nach Kategorien 😀

  1. Rock, Metall, Alternative  ❤
    Metallica , Paramore, Linkin Park, Pink, Green Day, Foo Fighters, Nirvana, My chemical Romance, System of the down, The Killers, Marylin Manson, Black Sabbat, Queen, Fallout Boy, Kings of Leon, Imagine Dragons , Billy Talent , Papa Roach, Twenty One Pilots , Him , the Script, the Kooks, Revolverheld, Johnny Cash. Limp Biskit , The Who, Hoobastank, Die Ärzte, Die Toten Hosen
  2. Hip Hop, Rap ❤
    Prinz Pi, Fanta 4, Clueso, Casper, Snoop Dog, Eminem, Akon, Nelly, Kollegah, Peter Fox,  Söhne Mannheims, Outkast, Will Smith , Black Eyed Peas
  3. Reagge ❤ 
    Bob Marley, Peter Tosh, Gentleman, Soja, Patrice, Dele, Seeed, Snoop Lion, Shaggy
  4. Pop oder so ❤
    Britney Spears, Christina Aguilera, Reamon, Band ohne Namen, Backstreet Boys, Robbie Williams, Sugarbabes, Atomic Kitten, Shakira, Anastasica
  5. Elektro oder so ❤
    Felix Jaehn, David Gatter, Alle Farben
  6. Bisschen was älter ❤ 
    Buddy Holiday, Elvis Presley, The Beach Boys, The Beatles, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Eagles, Santana, Micheal Jackson, The Clash, Alice Cooper, Joe Cocker

 

Ich muss sagen: Dafür habe ich echt lange jetzt gebraucht. Fast 2 Stunden um möglichst niemanden zu vergessen und dabei habe ich nur die Bands und Künstler aufgezählt, welche ich wirklich mag und wo ich mehr als nur ein Lied mag und kenne. Puuh ganz schöne Arbeit! Aber es ist vollbracht und somit kennt man mich jetzt etwas besser 😀

Gedankenmüll.

Es ist Sonntag. Am Donnerstag Abend erreichte mich die Nachricht von dem Selbstmord von Chester Bennigton.
Ich bin traurig und geschockt darüber und kann es nicht wirklich glauben. Seit ich 10 Jahre alt bin höre ich immer mal wieder Linkin Park. Meistens dann wenn ein neues Album rauskommt und auf jedem Album habe ich mindestens 1 Lieblingslied. Eine Doku über die Band habe ich auf MTV auch irgendwann mal gesehen. Auch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ohne diese Band nicht so wäre wie ich heute bin. Sie waren die ersten die mich mit  Rock und Metall in Berührung gebracht haben und gleichzeitig auch gezeigt haben, dass man nicht strikt eine Musikart lieben muss. Meinen eignen Style haben sie auch geprägt, naja eher Chester selber. Er war der Erste mit sichtbaren Tattoos, Piercings und auch Tunneln. Und was habe ich jetzt? Richtig alles drei 😀  Schon komisch das ganze. Sie waren immer da, sie kamen immer wieder und ich wollte sie auch gerne mal Live sehen.

Auch der Punkt das es Selbstmord war trifft mich sehr hart. Gerade auch weil ich selber vor einigen Monaten kurz davor war mit meinem Leben Schluss zu machen und ganz froh bin es nicht getan zu haben. Das Leben ist kostbar, aber manchmal ist der Schmerz von eben diesem Leben nicht auszuhalten.
Meine Fresse… das trifft mich echt hart. Er hatte scheinbar alles und dennoch war er so tief in seiner Depression gefangen. Wie soll dann Otto Normal damit klar kommen? Woran sollen wir uns festhalten? Ich kann es nicht fassen. Für mich war er eine Art Symbol für das Leben mit Depressionen. Ich meine… durch seinen Schmerz entstand zusammen mit den anderen unglaublich tolle Musik mit tiefen Texten. Es wird nie wieder einen Auftritt von ihm geben, nie wieder wird seine geniale Stimme diese Welt bereichern. Das macht mich unglaublich traurig. Ich habe viel geweint, höre mir seine Musik an und kann es einfach nicht fassen.

Und noch was: Es ist vollkommen in Ordnung, wenn einen der Tod eines Stars trifft. Viele Menschen haben und nehmen Einfluss auf uns. Sind diese Menschen nicht mehr da, dann tut das weh. Egal ob man sie persönlich kannte oder nicht. Natürlich ist es für einen selber sehr viel schmerzhafter einen geliebten Menschen aus dem Umfeld zu verlieren, was aber nichts daran ändert das der Tod von Stars einen auch trifft.

 

Neue Erkenntnisse, neues Denken

Seit Januar 2017, also seit ich aus der Klinik entlassen wurde, merke ich einige positive Veränderungen in meinen Denkmustern und auch das ich neue Erkenntnisse gesammelt habe.
Die Krankheit „Depression“ verlangt von dir etwas. Sie verlangt das du nachdenkst, anfängst etwas zu ändern und legt dich gleichzeitig lahm um mit der Überforderung klar zu kommen. Durch zu Ruhe kommen wieder zu sich selber kommen, könnte man sagen. Depression ist ein Selbstschutz vor Situationen oder Ereignissen die einfach untragbar sind. Viele Menschen und auch gerade ich selber, erkennen diese Situation entweder nicht oder viel zu spät. In meinem Fall war es sehr spät. Hätte ich im Dezember 2016 nicht gehandelt und über meine Suizid Phantasien gesprochen, dann wäre ich vielleicht schon nicht mehr da. Meine Psyche forderte so den Schutz ein, welchen ich ihr nicht geben konnte bevor ich erkrankte. Ich glaube wirklich, dass viele Krankheiten oder auch Störungen einem etwas mitteilen wollen. Diabetes ist ein Zeichen für schlechte Ernährung, wenig Bewegung oder eben davon das die Bauchspeicheldrüse nicht mehr oder nie funktioniert. Kopfschmerzen, ständige Magen Darm Erkrankungen sind oft Anzeichen von Stress. Jede Krankheit möchte etwas ausdrücken, man muss nur lernen zuzuhören. Mir hat die Zeit in der Klinik und die Zeit in der Ambulanz geholfen das zu erkennen.
Das Buch „Wer bin ich ohne dich?“ von Ursula Nuber war mir ebenfalls eine große Hilfe bei diesen Erkenntnissen. In dem Buch wird gerade die weibliche Depression anaylisiert. Natürlich ist das auch eher allgemein gehalten. Allerdings habe ich mich oft darin wieder erkannt. So besagt das Buch, dass Frauen nicht einfach schwach sind, sondern sich die Probleme der anderen einfach (zu) sehr zu Herzen nehmen. Auch sind Frauen oft diejenigen die die meiste Arbeit in einer Beziehung an sich nehmen und genau das von ihrem Gegenüber (egal ob Beziehung, Familie oder Freunde) auch erwarten, allerdings sind (gerade die Männer) nicht in der Lage diese Bedürfnisse zu befriedigen. Die Frau lernt dann ihrer eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen und für nicht so wichtig zu empfinden. Aber die eigenen Bedürfnisse kann man nicht hinten anstellen, nur um andere Menschen zu gefallen – jedenfalls nicht ohne dabei irgendwann zusammen zu brechen. Eine Zeit lang kann jeder Mensch eine solche Last tragen, auf Dauer aber wird er daran kaputt gehen. Unser Umfeld ist zwar wichtig, allerdings sind wir selber uns immer am wichtigsten bzw sollte es so sein.
Gerade das ist für mich sehr schwierig, da ich früh gelernt habe, anderen Menschen zu gefallen und zu tun was sie von mir wollen. Aus den verschiedensden Gründen. Ich habe mich oft ausnutzen lassen von Menschen die mir nah stehen oder besser gesagt: gerade von diesen Menschen. Den ihnen wollte ich natürlich am meisten Gefallen und hatte nicht das Gefühl das mit meinem Wahren Ich zu tun. Grund dafür sehe ich mittlerweile ganz klar, dass ich in der Grundschule gemobbt wurde. Ich wurde gemobbt dafür, dass ich Übergewichtig (war) bin, dafür das ich Pickel bekam weil ich früher in die Pubertät kam und letztendlich auch einfach dafür das meine Haare braun waren und meine Augen grün. Kurz um: Ich reichte diesen Menschen. Dabei bin ich super wie ich bin und mehr als genug für solche Menschen.
Diese Erkenntnis brauchte lange um in meinen Kopf zu kommen. Ich bin gut, ich bin genug und man mag mich so wie ich bin. Es gibt Menschen die mich lieb haben, Menschen die meine Freunde seien wollen, auch wenn ich mal Nein sage oder etwas nicht möchte. Ich versuche nun positiv über mich zu denken. Mich nicht selber fertig zu machen. Wenn etwas nicht klappt, dann bin nicht ich doof und scheiße. Die Planung war doof oder die Umsetzung oder die anderen Menschen. Natürlich bin ich für die Planung verantwortlich, aber ich darf Fehler machen. Dadurch kann ich lernen wie es besser geht. Jeder macht Fehler. Das ist nur menschlich und macht mich nicht gleich zu einem schlechten Menschen.

Auch durch die Depression habe ich mehr bzw überhaupt etwas über meine eigenen Grenzen gelernt. Jeder hat Grenzen – ich auch. So habe ich aber lange nicht gehandelt und gelebt.  Ein Nein ist kein Weltuntergang. Es ist keine Schande zu sagen, dass man eine Pause braucht. Stress ist extrem und verlangt uns viel ab, da ist es vollkommen in Ordnung seine Grenze zu kennen und diese einzufordern.
Diese Woche habe ich das erste Mal wirklich bewusst und aktiv meine eigenen Grenzen eingefordert. Ich habe zwei harte Dienste auf der Arbeit gehabt. Nach zwei Tagen war ich total erschöpft und konnte nicht mehr. Ich habe diese Warnzeichen ernst und angenommen und am nächsten Tag auf der Arbeit darüber mit meiner Kollegin gesprochen. Es war überhaupt kein Problem, es wurde einen Moment nachgedacht und schon hatten wir eine Lösung gefunden. Mit dieser Lösung scheint es auch ganz gut zu klappen. Die Kollegen bekommen es auf die Reihe und ich genauso. Stressig ist mein Beruf auch ohne diese extrem Situation. Damit kann ich aber mittlerweile ganz gut umgehen. Ich bin stolz auf mich, dass ich nun auch in der Lage bin Probleme anzusprechen und das gelernte umzusetzen.

Ich arbeite nun also 4 Stunden, akzeptiere meine Grenzen und kann sie einfordern. Im Moment bleibt so gut wie nichts liegen. Haushalt, Arbeit, Freunde und Familie bekommen meine Aufmerksamkeit und auch ich selber widme mir genug Aufmerksamkeit. Ich pflege mich, ich ruhe mich aus und ich freue mich über mein Leben. Und im Oktober geht es ab in Urlaub 🙂

Die Curly Girl Methode

Nach dem ich schon ein paar Mal auf diese Methode hingewiesen habe, werde ich dazu nun einen längern Artikel schreiben.
Ja ich habe mein Haargeschichte, meine neue Pflege und auch schon die ersten Erkenntnisse aus dieser Methode vorgestellt, aber dennoch habe ich in den letzten Wochen noch einiges dazu gelernt. Am Anfang kommen deshalb einige Punkte vor, welche bereits in anderen Post Erwähnung fanden. Allerdings werden zum Ende dieses Artikels auch einige neue Information zu finden sein.

Das Allgemeine

Die Methode ist , wie der Name bereits erahnen lässt, für wellige und lockige Haare und deren Pflege und Styling gedacht.
Gerade hier in Deutschland passiert es daher schnell, dass man sich als Lockenkopf dazu entscheidet seine Haare zu glätten oder (wie ich) einfach falsch pflegt. Falsche pflege für die Wellen und Locken hat nämlich auch zur Folge, dass sie erstens sehr bescheiden aussehen und auch das sie einfach kaputt gepflegt werden.

Die Grundlagen für gesunde Locken sind daher also erst einmal das Wissen wie man sie behandelt. Dieses Wissen muss sich aber selber angeeignet werden, da Wellen und Locken hier in Deutschland nicht die Anerkennung finden (die sie verdienen) und die Pflegetipps die in Zeitungen oder im Fernsehen vermittelt werden eher den Menschen mit glatten Haaren zu gute kommen.
Die beste Informationsquelle schlecht hin, ist das Internet. Dort findet man allerdings auch viele verschiedene Meinungen. Gerade über die Methode über die ich schreibe. Allerdings gibt es auch eine sehr gute Facebookgruppe   Curly GIrls & Boys zur Information. Diese Gruppe ist deutsch und es ist wirklich schwer deutsche Infos zu bekommen. Im englisch sprachigem Raum findet man viel für Locken und auch für diese Methode, aber ich persönlich bin mir da immer etwas unsicher ob ich es auch wirklich richtig verstehe. Und zu guter letzt gibt es noch ein Buch zu dem Thema und zwar das Buch Curly Girl das allerdings auch wieder in Englisch (wobei es eine deutsche Ausgabe ebenfalls bei Amazon gibt).

Grundsätzliches für die Pflege / Styling :
– Haare so selten wie möglich waschen (Waschen schädigt die Haare mehr als das es nützt)
– Haare mit dem richtigen Shampoo waschen (ohne Silikone, ohne Sulfate und ohne mineral Öl -> sonst wird ausgetrocknet)
– Haare nur im feuchten Zustand mit Spülung oder Maske kämen (da die Locken sonst zerstört werden und brechen können)
– Haare mit einem grobzackigen Kamm oder den Hand entknoten
– Immer einen Leave In Conditioner benutzten (schließt die Feuchtigkeit im Haar ein)
– Zum Abtrocken ein Microfaser Handtuch benutzten (da es weniger aufrauend ist)
– Lufttrocken ist am besten, ansonsten auf kalter Stufe föhnen
– Stylingprodukt einarbeiten und danach nicht mehr an die Haare gehen vermeidet Frizz
– Möglichst auf Haarefärben verzichten
– 1 – 2 die Woche eine Kur anwenden

Das sind die Grundlagen der Haarpflege für Locken. Das ist natürlich alles individuell anpassbar. Ein wichtiger Punkt bei der Pflege der Haare ist die Bestimmung des Haartyps und der Porosität. Da beide Bereiche sehr umfangreich sind, werde ich in diesem Post auf die Haartypen eingehen und für die Porosität einen weitern Post schreiben.

Der Haartyp

 

Es gibt vier Haartypen, die sich in ihreren Typen nochmal in drei Unterkategorien aufspaltet. Die Haartypen beschreiben lediglich die Struktur des Haares, mehr nicht.

Typ 1 : Glatt / straight
Der Name verrät ja schon fast alles, aber dennoch wird auch dieser Typ noch einmal unterteilt. Die meisten Menschen die in dieser Kategorie fallen sind übrigens Europäer oder Asiaten.
Typ 1A hat komplett glatte Haare, meistens eher dünn und ( sofern gesund) einen tollen Glanz haben.
Typ 1B hat ebenfalls komplett glatte Haare, der Unterschied zu 1A ist allerdings, dass die Haare meistens schwer bzw dick sind.
Typ 1C hat überwiegend glatte Haare, welche ebenfalls eher dick sind, allerdings neigt dieser Typ gerade im Nacken zu wellen.

Typ 2 : Wellig / weavy
Um ehrlich zu sein: Auch hier und bei den anderen Typen sagen die Namen schon das meiste aus. In diese Kategorie fallen bereits die meisten Menschen. Und die meisten Menschen hassen es und wollen ENTWEDER glatt oder lockig sein. Dabei lässt sich mit etwas mehr Feuchtigkeit und Leave In meistens schon viel aus diesen Haaren heraus holen. Klassisch für diesen Haartypen ist es, dass die Haare im nassen Zustand glatt sind und sich während des Trockens in ihrer wellige Form zurück begeben.
Typ 2A die Haare und Wellen  liegen meistens eng und dicht an der Kopfhaut an, zeigen keine wirklich S Form in ihren Wellen und haben wenig Volumen und Definition in den Haaren. Dafür glänzen die Haare allerdings schön.
Typ 2B die Haaren zeigen langsam eine sichtbare S Form in den Locken, die Wellen sind nun auch sictbar größer als bei Typ 2A. Auch hier liegen die Wellen dicht am Haaransatz also an der Kopfhaut, wodurch sie schneller die S Form auch wieder verlieren.
Typ 2C diese Haare sind mehr Locken als Wellen, eine deutliche S Form ist zu sehen und die Wellen sind sehr groß. Wiederstandsfähiger als Typ 2B allerdings auch hier besteht oft die Gefahr die Definition zu verlieren (dagegen helfen eher leichte Öl wie Jojoba)

Typ 3 : Lockig / Curly
Diese Haare sind lockig bis sehr lockig, federn leicht und springen zurück in ihrer Form. Sie haben eine feine Haarsturktur und benötigen intensive Pflege. Auch hier unterscheidet man noch drei Typen.
Typ 3A federndes Haar mit großen S Formen. Kann noch recht leicht glatt gewöhnt werden. Haare eher im feuchten Zustand kämen und zur Definition Lockenwickler benutzen (also die Haare aufdrehen).
Typ 3B sehr voluminöses Haar, was aber eher glanzlos ist und auch kleiner S Formen aufweist als Typ 3A. Die Locken sind von der Sturktur eher grob und dicht.
Typ 3C sehr feines Haar, welches Locken hat die an Korkenzieherlocken erinnern. Der Umfang der Locken ist etwa so dick wie ein Bleistift.  Eine grob und dichter Sturktur als die Typen A und B.

Typ 4 : Kraus /Coily
Dieser Haartyp ist mit eher krausen Locken bedacht worden. Die Locken sind sehr klein und eng beieinander und gleichzeitig sind diese Locken sehr leicht brüchig und benötigen deshalb viel Pflege.
Typ 4A: sehr kleine Locken die den Unfang einer Häkelnadel haben mit einem gut sichtbaren S Muster. Von Natur aus eher feuchtigkeitsarm und leicht anfällig dafür brüchig zu sein. Oftmals eher eine drahtig oder grobe Struktur. Besonders geeignet für dien Typen sind CO Washin Produkte und das Styling im nassen Zustand.
Typ 4B: die Locken haben einige Locken mit S und einie mit Z Form, die Locken ziehen sich sehr stakr zusammen (ca um 75%). Die Struktur kann von fein bis grob reichen. Von Natur aus hat diese Typ aber etwas mehr Feuchtigkeit im Haar. Für diesen Typ ist eine Öl Kur vor dem Haare waschen zu empfehlen.
Typ 4C:  Sehr ausgeprägte Z Locken, welche stark zusammen schrumpfen. Können ebenfalls von fein bis drahtig/grob sein von der Struktur her. Brauchen viel Pflege und sollte auf keinen Fall ohne Styling Produkte trockenen, da man sie sonst nicht mehr auseinander bekommt. Braids eignen sich sehr gut für diesen Typ.

Natürlich ist es oft nicht ganz einfach seine Haare einem Typen zuzuordnen. Manche haben auch mehr als einen Typen auf ihrem Kopf und manche Haare sind von der Beschreibung eher anders als von ihrem eigentlichen Pflegebedürfnis. Daher sehe ich diese Typen als eine grobe Richtung wo die Pflege hin gehen sollte. Nicht jeder muss seine Haare so stark pflegen und nicht jeder muss alle Tipps und Tricks aus dieser Methode machen.
Ich selber habe Typ 2C auf dem Kopf, allerdings möchten sie eher wie eine 3B gepflegt werden. Leider ändert das überhaupt nichts als der Struktur meiner Locken…. was sehr schade ist, denn Typ 3B finde ich etwas schöner als 2C 😀

Im nächsten Post wird es dann um die Porosität der Haare gehen und was deren Wirkung auf die Pflege der Haare hat. Das ist nämlich auch nicht zu unterschätzen 😀

Ich erlaube mir das!

Die letzten zwei Wochen hatte ich ein Tief. Keine große Krise, nichts wirklich greifbares, aber irgendwie war es schwer. Und zwar war alles schwer. Das Aufstehen, das Essen, das Arbeiten, Menschen treffen, sprechen und lachen.
Das ging jetzt ziemlich genau zwei Wochen so und ich weiß nicht was der Auslöser war. Ich denke da seit 2 Tagen drüber nach. Versuche ehrlich zu mir zu sein. Aber ich kann nichts finden, außer das Wetter und den Schlaf. Natürlich war meine Laune besser, als das Wetter besser war. Aber ich kann mich in einem Land wie Deutschland ja wohl schlecht abhängig von dem Wetter machen, dann komme ich nie aus meiner Erkrankung raus. Bei dem Schlaf sieht es natürlich anders aus. Der ist wichtig und beeinflussbar. Ich schlafe wenig im Moment, obwohl mein Körper gut arbeiten muss. Ich gehe jetzt vier Stunden arbeiten, davor zwei Stunden und treffe Freunde. Das kostet viel mehr Kraft, wenn man sich in der Nacht nicht gut oder zu wenig erholt.
Beides ist im Moment immer noch schlecht und dennoch geht es seit Montag wieder bergauf mit mir. Zugeben: Der Montag an sich war noch hart. Das erste Mal vier Stunden Arbeiten. Das war anstregend und ungewohnt, stressig und schweißtreibenden, aber auch schön wieder mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen und mehr Zeit für Aufgaben zu haben und auch mehr Zeit mit den Kollegen zu reden und sich auszutauschen. Die Arbeit war also anstrengend und auch etwas viel, aber ich habe heute mit meiner Kollegin gesprochen und es geklärt was mich so ausgepowert hat (ich hatte zwei Essensdienste, kann aber nur einen stemmen und heute mit nur einem Essensdienst ist es auch wieder entspannter). Der Montag war eher wegen Zweifel an meiner Figur und Probleme mit meinem Übergewicht schlimm geworden. Ich habe neue Kleidung bekommen und mein Vater machte dazu ein sehr unsensibeles Kommentar und fragte mich ob ich den nicht mal abnehmen wollen würde – nein natürlich nicht! Ich bin gerne so dick, dass meine Freunde allesamt nur die Hälfte von mir wiegen und ich nehme gerne jedes Jahr mehr an Gewicht zu, weil mein Essverhalten stark an meiner Psyche hängt. Grob gesagt: Je unglücklicher ich bin um so mehr esse ich dann auch. Das war DAS Problem am Montag und hat mich sehr unglücklich gemacht. Es war der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.

ABER: Heulen, Futtern, Krone richten und ab gehts! Seit dem das raus ist, geht es mir besser. Ich schlafe schneller ein, schlafe somit länger und bin etwas erholter. Ich putze wieder. Ich koche, ich mache Pläne mit Freundin und morgen geht es sogar zum Sport. Das konnte oder wollte ich die letzten zwei Wochen einfach nicht. Man könnte es einen Schatten auf mir liegend nennen.  Den habe ich raus gelassen durch das weinen und den Tiefpunkt am Montag. Und jetzt geht es wieder bergauf.
Dabei habe ich folgendes gemerkt: Ich muss mir mehr Dinge erlauben. Ich muss mir erlauben, traurig zu sein. Auch das ich es mal nicht schaffe alles zu erledigen, ist kein Weltuntergang. Nicht schön und sollte auf keinen Fall auf Dauer so bleiben, aber ich muss es mir dennoch erlauben. Jeder ist mal traurig, auch Menschen die depressiv sind sind mal traurig und mal fröhlich. Mit negativen Gefühlen umgehen zu lernen ist definitiv eine wichtige Sache und etwas was ich lange und oft nicht hinbekommen habe. Deshalb muss ich nun lernen mir „schlechte Tage“ zu erlauben.
Ich darf das! Ich darf traurig sein! Ich darf auch mal faul sein! Niemand kann alles schaffen, schon gar keiner der vor wenigen Wochen noch aufgeben wollte. Geduld, Zeit und sich selber etwas erlauben. Ganz wichtig! 🙂

 

Meine Haargeschichte | Pflege für Locken

Ich habe Naturlocken, bereits seit ich in der Grundschule war (okay davor waren sie schon wellig, aber wohl zu lang um wirklich lockig zu sein). Als Kind hatte ich damit aber keine größeren Problem, außer das eine! Das Haare kämen war die Hölle! Meine Haare waren IMMER verknotet, egal wie oft meine Mutter sie mir am Tag gekämt hat. Jeden Morgen stritten wir uns, weil ich mir die Haare nicht kämmen lassen wollte. Allerdings wurde mir dann immer mit dem schneiden meiner Haare gedroht, was ich aber auf keinen Fall wollte, immerhin waren meine Haare bis zum Popo! Welches (kleine) Mädchen möchte sich davon schon trennen? Richtig nicht ein einziges 😀 Meine Mutter und ich ärgerten uns so eine ganze Weile durch mein junges Leben – ich mit Schmerzen und sie mit naja vermutlich wenig Lust.
Am Ende der dritten Klasse, also mit etwa 8 Jahren kam dann das richtig große Drama: Meine Schwester und ich hatten Läuse! Da rauskämmen ein großer Teil der Entfernung von Läusen ist, hat meine Mutter beschlossen (und mich bestochen) mir die Haare kurz zu schneiden. Kurz ist ja okay, habe ich jetzt auch, aber meine wurden raspel kurz. Ich hatte einen richtigen Afro und fand das schrecklich! Ich sah eher aus wie ein Junge und wurde als solcher auch oft angesprochen -> genau das was man braucht wenn man dann die Schule wechselt! 😀

Kurz und gut: Ich habe meine Haare seit diesem Radikalen Schnitt wirklich nicht mehr gemocht. Am Anfang der weiterführenden Schule waren sie ja noch ein Afro und als sie lang genug wurden, habe ich sie immer zu einem Zopf gebunden. Bin ein oder zweimal im Jahr zu einer Bekannten zum Haare schneiden gegangen und habe sie (ekligerweise) einmal die Woche gewachsen (was aber nur eklig war da ich in der Pubertät war 😀 ).  Irgendwann mit 14/15 wurde Haare färben dann ein Thema und das war und ist mein Untergang 😀 Seitdem färbe ich sie regelmäßig, was mich aber nur bedingt glücklicher mit ihnen gemacht hat. Der Zopf war nach wie vor obligatorisch, nur hätten meine Haare jetzt mehr Pflege gebraucht! Aber woher sollte ich das wissen? Internet war da noch nicht so präsent, sonst hätte ich es gegoogelt.
Ich färbe meine Haare also seit ca 11 Jahren, mal mehr mal weniger. Meistens rot oder braun. Blondiert habe ich sie leider auch schon ein paar mal, da ich es sehr cool fand knallig auf dem Kopf zu sein. Ach was ich finde es immer noch total cool 😀 Bin ja jetzt auch türkis in den Spitzen! In dieser Zeit habe ich auf jeden Fall eine ganze Menge Haarfärbemittel verbraucht. Meine Haare versucht mit allen möglichen Shampoos zu pflegen. Bin aber krass gescheitert. Sie waren immer trocken, strohig, spröde und glanzlos – egal was mir die Produkte auch versprochen haben!
Das traurige ist: Ich habe sie dann für total kaputt gehalten und abgeschnitten. So bin ich nie wieder an lange Haare rangekommen. Eigentlich hätte ich nur die richtige Pflege gebraucht um sie zu retten. Der Hammer waren dann natürlich die Dreadlocks, ich hatte Hoffnung das meine Haare mir dann mal wirklich gefallen würden. Das hielt 6 Monate an 😀 Aber hey immerhin 😀

Ich bin nun also 25 Jahre alt, habe seit 16 Jahren Locken und nicht nur wellen und pflege sie seit je her falsch!
Richtig gelesen: Ich habe meine Haare falsch gepflegt und ihnen dadurch mehr geschadet als geholfen. Da ich nicht mit einem Smartphone an der Hand geboren wurde, habe ich das Internet lange nicht um Rat gefragt. Als ich dieses getan habe, habe ich einige Dinge über Locken gelernt und darüber wie ich mit ihnen umzugehen habe. Darüber habe ich bereits einen kleinen Artikel geschrieben Endlich kehrt Beauty zurück ! allerdings seit dem auch noch etwas mehr gelernt.
Also das richtige Shampoo (ohne Silikone, ohne Sulfate und ohne nicht rückfettende Alkohole), die richtige Spülung, ein guter Leave In Conditoner und eine gute wöchentliche Haarkur sind dabei die Säulen der Haarpflege für Locken. Und das wichtigeste ist: Feuchtigkeit!

Die Anwendung der einzeln Dinge ist manchmal eine kleine Wissenschaft. Das Shampoo nur an die Kopfhaut, da es ansonsten die Haare schädigt. Die Spülung dagegen am besten nur in die Längen und dann bitte einwirken lassen während der Dusche (also alles andere machen wie wachsen und rasieren) und auch nur dann die Haare zu kämmen. Wenn die Haare noch tropfnass sind dann den Leave In Conditonier rein, denn der Conditonier hilft die Feuchtigkeit von dem Wasser in den Haaren zu halten. Das ist die beste Feuchtigkeit die dein Haar bekommen kann! Je nach Zustand der Haare braucht man ein bis zwei mal die Woche eine wirklich gute Haarkur. Und diese am besten mindestens 30 Min einwirken lassen.
Und dabei die Haare so selten wie möglich waschen, denn das mögen Locken auch nicht so gerne. Um aber dennoch immer schöne Locken zu haben gibt es verschiedene Methoden die Haare aufzufrischen. Also man kann natürlich mit eingedrehten Haaren schlafen, aber ich bevorzuge es mir die Haare morgens mit Wasser anzufeuchten, etwas Leave In in die Haare zu geben und sie dann lufttrocken zu lassen.

Das ist das kleine 1×1 der Lockenpflege. Darüber sind sich fast alle Lockenköpfe einig. Bei den Produkten sieht es anders aus. Es sind sich zwar alle einig: Die Produkte aus der Drogerie sind für die Menschen mit glatten Haaren. Also definitiv nicht für welliges, lockiges Haar, auch wenn es „spezielle“ Pflegeserien für Locken gibt. Diese Serien sind aber nicht zu empfehlen, da sie die Locken beschweren. Oft sind Silikone und Sulfate enthalten und somit haben die Locken keine Chance sich zu locken. Die Produkte sind also eher aus der Kategorie: Gut gemeint, schlecht gemacht.
Obwohl es da seit kurzem eine Ausnahme gibt: Die Pflegeserie von Cantu ist bei Rossman erhältlich. Cantu ist eine Marke für lockige Haare aus den USA und verzichtet auf Silikone, Sulfate und Mineralöl in ihren Produkten. Sie sind sehr reichhaltig und riechen sehr gut. Ich habe zwei Produkte und finde diese recht gut (Review wird folgen). Das sind die einzigen Produkte aus der Drogerie welche für lockige Haare auch wirklich gemacht ist.  Bis jetzt habe ich auch nur diese, obwohl auch die von einigen Lockenköpfen nur belächelt wird. Viele bestellen im Internet ihrer Produkte. Das werde ich auch tun, wenn mein aktuelles Shampoo leer ist. Dafür habe ich mir die Internetseite Curlychocolate aus – gesucht, da sie eine große Auswahl bietet. Wenn ich da Produkte bestelle und probiert habe, wird es natürlich auch Reviews geben.

Ich weiß es ist ein langer Text und wenn du mit glatten Haaren bis hierhin gekommen bist: Respekt und vielen Dank. Und ja Locken sind nicht gerade einfach zu pflegen, aber es lohnt sich 🙂

Das Schon Programm auf der Arbeit wird ab der neuen Woche etwas eingeschränkt. Bis jetzt habe ich zwei Stunden am Tag gearbeitet, dass ändert sich ab morgen und ich darf 4 Stunden machen.
Obwohl ich mir das vor 5 Wochen noch überhaupt nicht vorstellen konnte, freue ich mich nun auf die Arbeit und auch darauf das es mal wieder mehr Stunden seien werden und ich somit auch mehr mit den Kindern arbeiten kann. Diese Wandlung ist für mich auch immer noch etwas unbegreiflich! Aber durch den neuen Chef herrscht einfach eine angenehmer Stimmung, er versteht mich und ich verstehe ihn. Es wird klar Text gesprochen ohne dabei ständig nur Vorwürfe abzubekommen. Gefällt mir gut. Änderung werden VORHER besprochen und das ganze Team ist entspanter. Die neuen Kollegen geben ihr bestes und ich werde auch mit ihnen langsam warm.

Ich versuche über das ganze positive auf und an zu nehmen, aber dabei nicht in eine Euphorie zu verfallen. Es fühlt sich gut an dort zu arbeiten, die Kollegen sind nett, das Team ist ganz anders und ich ziehe auch wieder Kraft bzw positive Energie aus der Arbeit – hätte ich ja nicht für möglich gehalten (vermutlich auch niemand der den Blog liest, oder?). Aber ich muss auch realistisch bleiben: Der Job beinhaltet ein hohes Stresslevel. Ich weiß nicht wie ich mit diesem in Zukunft klar kommen werde. Ich weiß das Stress überall vorkommt, allerdings finde ich es nicht gut wenn auf Grund von Stress Kinder (die nichts dafür können) leiden müssen (soll natürlich nicht passieren, aber wir nicht alle nur Menschen). Die Arbeit an sich macht mir Spaß. Ich plane gerne Aktionen für die Kinder, bin gerne mit ihnen kreativ und lerne mit den Kindern zusammen. Allerdings ist mir die Zukunft meines Berufs klar geworden: Immer mehr Aufgaben, immer mehr Verantwortung, immer mehr zu schreiben und auch immer mehr Kinder auf einer Erzieherin. Das sind Punkte mit denen ich nicht den Rest meines Lebens mit arbeiten möchte, das weiß ich bereits. Aber was ist die Alternativ? Im Moment nur nachdenken, informieren und sich nicht unter kriegen lassen. So lange es so wie jetzt läuft bleibe ich meinem Job auch erst einmal treu 🙂

DIY: Deo selber herstellen

Heute habe ich zum zweiten Mal in meinem Leben Deo selber hergestellt. Meine erste Dosis ist leer, also Zeit für eine neue! Es ist super einfach, ist in 2 Minuten erledigt und den Geruch entscheidet ihr! 🙂
Es geht also super schnell, es spart Müll und ihr wisst zu 100% was enthalten ist. Kein Aluminium, kein Alkohol und keine chemischen Duft- oder Konservierungsstoffe. Und eben Müll spart ihr auch Geld, denn es ist unschlagbar günstig ! 🙂
Ich mag Sprühdeos viel lieber als Creme Deos, für die die eher Creme Deos mögen habe ich ein (noch) nicht von mir erprobtes Rezept.

Sprühdeo

Zutaten

  • Natron
  • destiliertes Wasser
  • Pfefferminzöl (je nach belieben und Wirkung des Deos kann ein andere ätherisches Öl benutzt werden)
  • Sprühflasche

Zubereitung

  • Eine saubere Sprühflasche mit 1 TL Natron befüllen (sollte das Deo sehr stark wirken sollen, dann 1 1/2 TL).
  • Die Sprühflasche wird mit dem destilliertem Wasser aufgefüllt, anschließend ca 5 Tropfen Pfefferminzöl dazugeben. Flasche verließen und schütteln, damit die Stoffe sich verbinden.
  • Fertig ist dein eigenes Deo 🙂

 

Cremedeo

Zutaten

  • 1 TL Natron
  • 2 TL destilliertes Wasser (etwas mehr wenn die Maße zu fest wird)
  • 4 TLKokosöl
  • 2 TLSheabutter
  •  1 TLZinkoxid
  • Aufbewahrungsdose
  • Mixer
  • ätherische Öle

Zubereitung

  • Zinkoxid mit dem Natron vermengen
  • Kokosöl und Sheabutter erwärmen bis beides flüssig ist
  • Die flüssigen (Wasser, ätherische Öle, Öle) Zutaten in den Mixer geben
  • Das Zinkoxid und das Natron dazugeben
  • Die Maße so lange mixen bis sie zu einer cremigen Maße wird

 

Das zweite Rezept werde ich auch einmal testen, da es durch das Zinkoxid eine stärker Wirkung bekommt und durch Kokosöl und Sheabutter zusätzlich eine pflegerische Wirkung erhält (besonders gut bei sehr empfindlichen Achseln).
Zur Zeit aber benutzte ich das Sprühdeo, wie bereits erwähnt schon in der zweiten Dosis. Die erste Dosis hat jetzt etwa (bei täglicher Anwendung) 2 Monate gehalten, denn man brauch wirklich nicht viel. Das Deo finktioniert, allerdings sollte es an den heißen Tag mal aufgefrischt werden. Aber bei welchem Deo ist das nicht der Fall? Meine erste Ladung roch nach Limette, das zweite nun nach Pfefferminze und beide haben eine antibakterielle Wirkung.

Viel Spaß beim nachmachen 🙂