Gedankenmüll.

Es ist Sonntag. Am Donnerstag Abend erreichte mich die Nachricht von dem Selbstmord von Chester Bennigton.
Ich bin traurig und geschockt darüber und kann es nicht wirklich glauben. Seit ich 10 Jahre alt bin höre ich immer mal wieder Linkin Park. Meistens dann wenn ein neues Album rauskommt und auf jedem Album habe ich mindestens 1 Lieblingslied. Eine Doku über die Band habe ich auf MTV auch irgendwann mal gesehen. Auch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ohne diese Band nicht so wäre wie ich heute bin. Sie waren die ersten die mich mit  Rock und Metall in Berührung gebracht haben und gleichzeitig auch gezeigt haben, dass man nicht strikt eine Musikart lieben muss. Meinen eignen Style haben sie auch geprägt, naja eher Chester selber. Er war der Erste mit sichtbaren Tattoos, Piercings und auch Tunneln. Und was habe ich jetzt? Richtig alles drei 😀  Schon komisch das ganze. Sie waren immer da, sie kamen immer wieder und ich wollte sie auch gerne mal Live sehen.

Auch der Punkt das es Selbstmord war trifft mich sehr hart. Gerade auch weil ich selber vor einigen Monaten kurz davor war mit meinem Leben Schluss zu machen und ganz froh bin es nicht getan zu haben. Das Leben ist kostbar, aber manchmal ist der Schmerz von eben diesem Leben nicht auszuhalten.
Meine Fresse… das trifft mich echt hart. Er hatte scheinbar alles und dennoch war er so tief in seiner Depression gefangen. Wie soll dann Otto Normal damit klar kommen? Woran sollen wir uns festhalten? Ich kann es nicht fassen. Für mich war er eine Art Symbol für das Leben mit Depressionen. Ich meine… durch seinen Schmerz entstand zusammen mit den anderen unglaublich tolle Musik mit tiefen Texten. Es wird nie wieder einen Auftritt von ihm geben, nie wieder wird seine geniale Stimme diese Welt bereichern. Das macht mich unglaublich traurig. Ich habe viel geweint, höre mir seine Musik an und kann es einfach nicht fassen.

Und noch was: Es ist vollkommen in Ordnung, wenn einen der Tod eines Stars trifft. Viele Menschen haben und nehmen Einfluss auf uns. Sind diese Menschen nicht mehr da, dann tut das weh. Egal ob man sie persönlich kannte oder nicht. Natürlich ist es für einen selber sehr viel schmerzhafter einen geliebten Menschen aus dem Umfeld zu verlieren, was aber nichts daran ändert das der Tod von Stars einen auch trifft.

 

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