Kleines Update: Home & Work

Es gab nun eine längere Pause hier auf dem Blog.
Dafür gibt es einen sehr schönen Grund: Mir geht es wirklich gut. Ich arbeite Vollzeit, bin umgezogen und nach all dem Stress auch immer noch stabil. Ich fühle mich gut, habe kaum schlechte Tage und lebe mein Leben wie es sich für mich richtig anfühlt. Ich fühle mich wirklich angekommen und bin mehr als zu frieden mit meinem Leben wie es gerade verläuft.

Ich bin nicht nur umgezogen, sondern bin ich wieder von Zuhause ausgezogen. Ich stehe also wieder auf eigenen Füße und trage ganz alle die Verantwortung für die Sauberkeit und Ordnung in meiner Wohnung.
Das hat mir vor und auch kurz nach dem Umzug große Sorgen bereitet. Bin ich schon so weit das zu schaffen? Schaffe ich es mit Geld umzugehen und zwar so das ich auch am Ende des Monats noch Geld habe? Kann ich mir die Wohnung wirklich leisten?
Alle die Sorgen sind aber nun weg. Erstens weil ich jeden Abend / Tag in der Wohnung machen, ob fegen, wischen, spülen oder staub wischen – man schafft in 15 Min wirklich eine ganze Menge. Das bei zubehalten wird recht einfach werden, da ich bis jetzt nur einmal davon abgewichen bin. Einmal in 2 Wochen. Ich bin stolz auf mich und mache das sehr gut mit meiner Wohnung.
Die Wohnung ist für mich wirklich eine Art kleiner Traum. Sie hat 3 Zimmer, ist 61qm2 groß, hat einen Balkon, eine Badewanne und sogar noch ein kleines Stück Garten hinterm Haus. Ich musste von meinen Wünschen nicht abrücken, auch wenn man vor dem Einzug noch viele Kleinigkeiten machen mussten und die einem echt auf die Nerven gegangen sind. Ein paar Kleinigkeiten sind noch übrig. Und von dem einrichten selber ist auch noch etwas übrig was ich gerne machen würde. Mein drittes Zimmer ist im Moment ein immer zum stapeln von Kartons. Da fehlen auch einfach noch zwei- drei Regale. Aber das auch nur, weil ich mir vorgenommen habe so viel wie Möglich gebraucht, also 2 Hand, zu kaufen. Das braucht dann etwas länger. Wobei ich natürlich auch ein paar Sachen neu kaufen wollte. Das Sofa halt um es nicht selber tragen zu müssen 😀  Aber zu dem Thema schreibe ich extra noch einen Beitrag.

Seit einem Monat arbeite ich zusätzlich auch wieder Vollzeit in einer kleinen „Testphase“ von zwei Monaten (hat was mit dem Stundenkontingent in der Einrichtung zu tun). Es fühlt sich gut an wieder Vollzeit da zu sein. Ich bekomme alles live mit, natürlich fühlt ich mich mit meiner Gruppenkollegin nicht uninformiert, aber es war halt nie live. Meine Aufgaben kann ich mir viel besser einteilen, da ich fast jeden Tag bis zum Schluss da bin. Ich sehe die Eltern auch wieder zwei Mal am Tag und kann auch mit den Eltern reden, welche Kinder länger in der Einrichtung sind als 14.30 Uhr. Es fühlt sich für mich nicht nach einer Belastung an wieder Vollzeit zu arbeiten, auch wenn ich davor am Anfang Angst hatte. Aber das liegt vor allem daran, dass die Kollegen und ich ein gutes Team bilden und ich dort gerne Zeit verbringe. Aber es liegt auch daran, dass die Dienstpläne überarbeitet wurden. Ich mag keinen Frühdienst machen, ist zwar nur 45 Min früher als mein normaler Dienst, aber ich verzichte gerne darauf. So fange ich jeden Tag zur selben Zeit an was mir immer noch sehr hilft. Nun ist es aber so gewesen, dass ich früher meine Stunden dann nur voll bekommen habe wenn ich jeden Tag die volle Zeit gearbeitet hatte. Das ist echt viel und zum Glück heute, dank einer Umstellung, nicht mehr so. Ich habe einen etwas kürzern Tag in der Woche und einmal im Monat einen kurzen Freitag. Das gibt mir das Gefühl mal atmen zu können, nicht nur arbeiten zu müssen. Es fühlt sich einfach besser an als das alte Modell.

Trotz alldem positiven das ich gerade aufgeschrieben haben: Ich habe auch immer noch schlechte Tage. Tage an denen ich im Bett bleiben möchte und nicht wirklich gut von mir oder dem Leben denke. Und das lasse ich dann zu. Das ist dann mal so. Und am nächsten Tag trete ich mir entweder in den Arsch (wenn doch alles gar nicht so schlimm war) oder ich fange an mir etwas gutes zu tun. Entweder mache ich auf der Arbeit etwas was mir sehr sehr viel Freude macht oder ich mache einen Beautytag oder lese oder netflixe! Das funktioniert für mich sehr gut, musste aber auch erarbeitet werden. Während einer meiner Krisen wäre das für mich auch keine Lösung gewesen – dafür war es dann auch einfach zu schlimm. Aber eine richtige Krise hatte ich nun seit 1 Jahr und 7 Monaten nicht mehr und es fühlt sich nicht so an als würde ich es zu lassen wieder so tief zu fallen.

Macht euch einen schönen Abend, so wie ich auf meinem Balkon mit Wein und startet gut in die neue Woche! 🙂

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Kindergarten Wahnsinn

Das klingt jetzt als würde ein Shitstorm auf meine Arbeit folgen – tut es aber nicht. Eher eine Art Vergleich oder das Vorstellen der Elternarbeit oder vielleicht doch einfach das Kennenlernen des Wahnsinns im Kindergarten. Was erwarten Menschen bzw Eltern von ErzieherIn und was erwarten ErzieherIn von Eltern? Je länger ich arbeite, desto mehr Punkte sammel bzw habe ich für diesen Vergleich gesammelt. Egal ob in der direkt Elternarbeit, durch Gespräch mit Kollegen die Kinder haben, durch Gespräche mit Eltern aus meinem Umfeld oder eben durch meine eigenen Erwartungen an die Eltern.

Vorab möchte noch einen wichtigen Punkt erwähnen.
Ein Kindergarten ist kein Ort wo man ein Kind einfach abschiebt und es wird dann ein bisschen bespaßt.  Ein Kindergarten ist ein Ort wo Kinder betreut werden. Wo sie zusammen lernen und Erfahrungen sammeln. Dort wird pädagogisch gearbeitet um den Kindern die Welt um sie herum zu erklären und sie werden dort darauf vorbereit zu einer eigenständigen Persönlichkeit heran zu wachsen. Eltern und ErzieherIn bilden eine Erziehungspartnerschaft. Beiden Seiten liegt das Wohl des Kindes am Herzen und beide Seiten arbeiten Hand in Hand und offen miteinander.
So jedenfalls sollte es sein. Oder so ist die Erwartung bzw so erklären wir neuen Eltern ihre „Aufgabe“ im Kindergarten.

Ich möchte hier auch keine Eltern angreifen oder nur aussagen wie „unwissend“ Eltern sind, denn das wäre mehr als nur einsichtig betrachtet.
Viele Eltern haben keine Ausbildung in der Elementarpädagogik, was aber nicht heißt, dass sie sich nie mit dem Thema beschäftigt haben oder auch einfach ihre Vorstellung einer guten Erziehung für ihr Kind haben. Es sagt lediglich aus, dass diese Eltern den Beruf der ErzieherIn eher von außen kennen. Also nur das von meinem Beruf kennen, was sie sehen. Und gerade das kann in einer Abholsituation ein eher schwieriges Bild sein.  Eltern sind meistens nicht lange in der Einrichtung und die Zeit in der sie da sind, sehen sie oft: ErzieherIn sitzen an einem Tisch, ErzieherIn reden, ErzieherIn spielen Spiele. Das ist natürlich ein Teil der Arbeit. Aber nicht alles. Damit werden keine Projekte abgedeckt, keine Aktionen, kein Morgenkreis, kein angeleitet Spiel. Das sehen Eltern in dieser Situation nicht oder nur sehr selten. Und an diesem Punkt liegt es an mir und meinen Kollegen das zu ändern. Wie ändert man das? Man veranstaltet Nachmittage mit den Eltern oder Vormittage in denen man den Eltern zeigt, wie wir mit den Kindern umgehen, was sie mit uns lernen. Das sind dann natürlich auch seltene Momente. Für den Alltag nicht brauchbar – da ist es dann eher so: Das man einen Aushang schreibt mit den Dingen die man an dem Tag gemacht hat, das man Kunstwerke der Kinder ausstellt oder Fotos in einem digitalen Fotorahmen präsentiert. Auf meiner Arbeit haben wir auch noch Ordner in der Garderobe wo wir Elternbriefe, Lieder und Fotos präsentieren.  Damit gibt man den Eltern einen Einblick, den manche so nicht bekommen würden.
Ein Gespräch ist und bleibt natürlich auch immer eine gute Idee um den Eltern etwas mitzuteilen. Wir nennen das: Tür und Angel Gespräch – weil es ganz einfach dort stattfindet. Es werden Kleinigkeiten aus dem Alltag besprochen, Informationen ausgetauscht und ggf wird ein Termin für ein ruhiges, richtiges, Elterngespräch ausgemacht.

Mit dem präsentieren der (eigenen) Arbeit nimmt man den Eltern schon einmal Sorgen bzw die Unwissenheit was im Kindergarten mit den Kindern passiert.
Das bewahrt uns ErzieherIn aber nicht davor, dass Eltern schon mal übersehen das ihr Kind nicht das einzige bei uns in der Einrichtung sind. Natürlich ist jedes Kind wichtig, muss gefördert und gefordert werden. Trotzdem können wir nicht zu jeder Sekunde des Tages einen Blick auf alle Kinder der Einrichtung haben. Das liegt eigentlich in der Sache selber. Besonders da Kinder, gerade je älter sie werden, ihre Freiräume und Rückzugsmöglichkeit brauchen um sich selber entwickeln zu können. Denn die Entwicklung eines Kinders wird nicht nur von außen, externen Reizen, bestimmt – sondern auch ganz wichtig von internen Reizen gefördert. Ruhe und Entspannung gehören ebenso zu dem Alltag eines Kindes wie Spielen, Toben und Kreativ zu werden. Von daher ist es nicht nur natürlich, sondern auch sehr wichtig das wir die Kinder nicht immer zu 1000% im Blick haben. Natürlich sind wir ErzieherIn dafür verantwortlich das die Kinder sich in einer sicheren Umgebung entwickeln können und sich kaum Gefahren für das Leben und die Gesundheit der Kinder entstehen. Trotzdem kann und wollen wir nicht alle Gefahren aus dem Weg räumen. Das beste Beispiel dafür ist ein Stock: Er ist ein super Spielzeug! Natürlich und vielfältig und ungiftig. Allerdings kann man damit auch hauen oder sich picksen. Wie kann ich trotzdem verantworten das die Kinder damit spielen? Wir reden mit ihnen. Erklären ihnen warum, wieso, weshalb. Und halten die Kinder sich nicht an die Regeln, erfolgt eine Konsequenz. Irgendwann wird die Regel (nicht hauen, nicht picksen) verinnerlicht und von den Kindern selber an andere Kinder weitergeben. So gehen ErzieherIn mit allen Gefahren im Kindergarten um und auch viele Eltern handhaben das so. Doch kommt es dennoch oft dazu, dass Eltern sehr angespannt oder gar ungehalten reagieren, wenn ihr Kind verletzt ist. Das ist auch nur allzu verständlich. Eltern vertrauen uns ihren Wertvollsten Besitz an und möchten natürlich das der heile bei ihnen ankommt. Aber aus Konflikten, Verletzungen und Regelverstößen lernen Kinder genauso wie wenn sie ein Experiment machen, ein Bild malen oder einer Geschichte lauschen.
Dennoch gilt es die Gefahren zu minimieren, Verstöße mit Konsequenzen zu bedenken, Verletzungen zu versorgen (selber oder durch einen Arzt) und die Eltern immer darüber zu informieren.

Ein andere Punkt, an dem ich selber gemerkt habe das ich nicht alles bedenke ist : Krankheit bzw Anfälligkeit dafür bei Kindern.
Oft treten Eltern an mich oder meine Kollegen heran und möchten das die Kinder Mützen anziehen, immer Socken tragen, immer eine Pullover oder etwas in der Art, da ihr Kind dazu neigt schnell krank zu werden. Einmal war es für mich nicht so ersichtlich und ich habe es vergessen und die Eltern waren nicht erfreut und meine Kollegen brachte mir dann eine neue (Eltern) Perspektive näher. Wenn ein Kind krank ist, können weder Eltern noch Kinder schlafen- Es ist anstrengend für beide Parteien. Die Eltern müssen sich frei nehmen auf der Arbeit um sich um das Kind zu kümmern. Und nicht zu letzt: Das Kind leidet. Es hat im schlimmsten Falle schmerzen. Das tut dem Elternherz dann weh (mir ehrlich gesagt auch, aber kranke Kinder sind dann ja eher zuhause bzw werden nach Hause geschickt). Das waren Punkte, die ich für mich selber nicht so präsent hatte – natürlich auch weil ich keine Kinder habe, aber auch weil ich manchmal nicht weiter denke. Einen Grund dafür gibt es nicht, vermutlich Unerfahrenheit.

Der Beruf der ErzieherIn ist ein Beruf mit viel Konflikt Potenzial. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung zu dem Thema. Viele Eltern denken auch, dass man den Beruf nur richtig machen kann, wenn man selber ein Kind bekommen hat. Was für mich aber auch bedeutet, dass sie die Ausbildung unterschätzen und Pädagogik oft als etwas spontanes gesehen wird. Allerdings muss ich selber sagen: Vieles passiert spontan. Nicht jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt. Aber wie man eine große Menge an Kindern beschäftigt und das so das sie noch etwas lernen davon – das ist wirklich eine Herausfoderung. Dazu kommt dann noch das erkennen von Entwicklungsstörungen, Verzögerungen oder eine Behinderung. Das ist nicht mal eben aus dem Ärmel zu schütteln. Das Bedarf Fachwissen, Beobachtung und die Fähigkeit die Erkenntnisse mit den Eltern zu teilen und das auf eine Art und Weiße das die Eltern nicht dicht machen und das Gefühl haben ihr Kind sei ein Freak.

Ich könnte noch ein bisschen weiter schreiben, genug Ideen hätte ich schon. Allerdings finde ich den Post jetzt gerade gut und lang genug. Es gibt zwei Punkte für Eltern und zwei für ErzieherIn sozusagen. Das sind auch die Punkte, mit denen ErzieherIn und Eltern fast täglich konfrontiert werden.
Gibt es noch fragen – dann lasst ein Kommentar da. Ich arbeite täglich in dem Beruf und vielleicht beschreibe ich Dinge die keiner kennt und mit denen keiner was anfangen kann der nicht ebenfalls in diesem Bereich arbeitet 😀  das muss natürlich nicht sein! Lasst mich das wissen, denn ich möchte das diese Post einen Einblick in meinen Beruf geben – da dieser eben schwer mit Vorurteilen zu kämpfen hat.

Erkenntnis des Jahres

Seit dem ich meine Krisen hatte, bin ich zu einer Erkenntnis gekommen. Ich möchte absolut keine Kinder haben. Das habe ich davor auch schon gesagt, aber durch die Depression habe ich das ganze auch noch mehr durchdacht und reflektiert.
Das ist aber nicht meiner Erkenntnis des Jahres – höchstens eine Festigung meiner Meinung gewesen.

Die Erkenntnis des Jahre ist folgende:
Ich möchte keine Kinder. Das habe ich so stehen lassen. Aber was bedeutet das für meinen Lebensweg? Meine Träume, Ziele und Wünsche? Und da setzt meine Erkenntnis an: Ich möchte niemanden auf den ich achten muss, also muss ich auf mich achten. Konkret heißt das für mich: Ich darf mich nicht so abhängig machen von anderen Menschen (Freunde in diesem Fall). Warum? Weil meine Freunde Kinder wollen, also die meisten jedenfalls. Und das Leben mit einem Partner und Kind wird eben etwas anders sein als das eines Singles oder einer Person mit Partner. Kein Grund eine Freundschaft zu beenden oder etwas in der Art – im Gegenteil: Kinder sind was wunderschönes und ich freue mich über Babies die kann man so schön knuddeln *_*  Es ist einfach, für mich, ein Grund zu schauen (ganz genau zu schauen) wo ich mit meinem Leben hin will. Das bedeutet nicht einen kompletten Plan zu haben wie das Leben weiter gehen soll, sondern einfach sich auf sich selbst zu verlassen und das nicht schlimm zu finden.

Bis heute ist es bei mir so, wie vermutlich bei vielen anderen, dass ich gerne was mit meinen Freunde mache und oft auch mal nichts mache, wenn ich niemanden finde der mit mir unterwegs ist. Das ist aber angesichts der unterschiedlichen Lebensvorstellung irgendwann von Nachteil für mich bzw irgendwann bin ich dann alleine und komme damit nicht klar, weil ich mich vorher so auf andere Menschen verlassen habe. Das kann ein wirklich schlimmer Schlag ins Gesicht sein. Und da bin ich meiner Freundin sehr dankbar das sie mich darauf aufmerksam gemacht hat (sie möchte selber keine Kinder haben)! Den dieser Schlag zusammen mit meiner zu depressionenneigenden Persönlichkeit kann eine schwere Krise auslösen.

Was fange ich nun mit dieser Erkenntnis an?
Ich liebe meine Freunde und sie werden immer ein großer Teil meines Lebens sein und Kinder und Ehe und so etwas wird kein Grund sein, dass ich eine Freundschaft aufgebe. Aber ich konzentriere mich verstärkt auf mich. Wenn mal niemand Zeit hat, dann mache ich es trotzdem: Nur eben alleine. Das ist nicht traurig, einsam oder verzweifelt. Das ist einfach unabhängig. Frei möchte ich nicht sagen, das klingt so sau blöde. Aber es ist unabhängig. Ich weiß auch, dass mir das nicht immer gelingen wird, aber der Ansatz ist nun da und ich werde mehr darauf achten. Denn ich habe da schon oft gemacht, dass ich etwas machen wollte, aber wenn niemand mitkam und dann habe ich das auch nicht gemacht. Aber wenn ich es doch will und es mir ermöglichen kann – warum sollte ich dann verzichten? Natürlich ist es auch schön Dinge zu teilen. Aber nur weil man es seltener tut wird es ja nicht weniger wertvoll – ganz im Gegenteil! Ich finde Zeit ist eh das wertvollste was wir haben und deswegen verschenke ich die auch gerne! Und die Zeit für mich ist genauso wertvoll wie die für meine Freunde oder die für meine Familie.

Ganz wichtig ist mir aber auch noch mal folgendes:
Jeder soll machen was er möchte, es ist dein Leben und du musst es Leben und nicht die die sich darüber den Mund zerreißen! 🙂

Lange überfällig

Vieles ist im Moment lange überfällig geworden und gewesen.
Das sorgte in mir für Wirbel, Druck und Antriebslosigkeit und das wiederum sorgt dafür das ich Abwesend, gereizt, gemein und unzuverlässig bin. Meine Unordentliche Seite übernimmt dann noch den Rest so das es nach außen eben chaotisch aussieht. Das wiederum regt mich auf und fördert nicht gerade die gute Laune.
Wie es dazu kam? Es ist so simple und gleichzeitig so dämlich. Es hat sich einiges aufgestaut. Viele Kleine Sachen, die sich erst durch einen großen Knall bei mir gelöst, mir offenbart haben und nun gelöst werden können/wollen/sollen.
Dazu habe ich erst mal eine Liste angelegt. Was ist wichtig? Was kann warten? Was erfordert Gespräche? Was erfordert Geld? Was braucht einfach Zeit und muss ausgehalten werden?

Die Liste ist nun fertig. Sie umfasst leider irgendwie alles.
Meine Freunde, meine Arbeit, meine Familie, die Beziehungen zu den Menschen, mein Single Leben, mein Dating Leben  (oder so was), eine eigene Wohnung, ein neues Auto und ein dicker fetter Fehler aus der Vergangenheit haben alle nur gewartet wieder aufzubrechen und mich fertig zu machen – naja eher mache ich sie fertig indem ich sie verarbeite 😀
Nachdem die Liste nun fertig ist, neben meinem Bett liegt und ich schon zwei Sachen abgearbeitet habe, entscheidet es sich morgen ob auch ein weiterer Punkt abgearbeitet ist. Ich soll nämlich Bescheid über eine Wohnung bekommen die ich mir vor ein paar Tagen angesehen habe und sie ist echt wunderschön – aber mal abwarten 🙂 Das macht alles schon mal etwas einfacher. Die anderen Punkte gehe ich dann nach und nach an und übe mich in Geduld mit den Punkten wo ich eh einfach nur Zeit brauche. Geduld ist aber eigentlich so gar nicht meine Tugend – habe ich wohl vom Vater geerbt 😀

Ich weiß auch, dass meine recht lange Liste mich vor 1 1/2 Jahren noch aus der Bahn geworfen hätte. Es sind viele Dinge drauf, jedes braucht Kraft und Disziplin und das konnte ich zu der Zeit nicht aufbringen. Zu der Zeit habe ich immer nur kurzzeitig Energie und Kraft gehabt und alles angefangen aber nie zu ende bringen können. Das ist nun anders. Klar es musste erst knallen damit ich allen Dingen zu gehört habe, aber immerhin höre ich nun zu und ignoriere nicht alles konsequent- worin ich zwar richtig gut bin aber was auf die Dauer einfach nicht gesund ist.
Die Baustellen aus dem letzten Post sind leider auch noch aktuell. Aber nichts was nicht zu machen ist auf die Dauer eines offentlichen noch langen  Lebens 🙂

Niemals aufgeben und den Kopf hängen lassen – klingt nach dem totalen Klitschee aber das ist die Erkenntnis die dich weiter bringt und dich wachsen und reifen lässt 🙂

Meine kleinen Baustellen

In diesem Beitrag möchte ich über meine Baustellen reden.
Vor der Krise hatte ich viele, die haben mich aber nicht weiter gestört. Durch die Dauerbelastung auf der Arbeit haben meine Baustellen – egal ob groß oder klein – dazu beigetragen das ich in die Krise gekommen bin. In den letzten 2 – 2 1/2 Jahren habe ich viele an mich und meinen Baustellen gearbeitet.
Über die geleisteten Baustellen habe ich am Ende des letzten Jahres bereits einen Beitrag geschrieben Jahresende .  Das würde ich als „große“ Baustellen beschreiben, da sie auch zu weilen mein Leben bedroht haben.

So nun geht es mir aber sehr viel besser. Keine Medikamente mehr seit Monaten (juhuuuu!) und auch keine Therapie mehr. Ich bin auf mich alleine gestellt und komme damit gut zurecht.
Aber dennoch muss ich an mir arbeiten. Das muss jeder, denke ich und ich möchte meine Baustellen nicht über andere hiermit stellen. Ich möchte einfach die weitern Folgen oder das weitere Vorgehen bzw erlernen meiner Fähigkeiten mit euch teilen. Immerhin habe ich so viel geteilt, warum nicht auf die Babyschritte? Siehst du macht Sinn (und wenn nicht, man darf auch mitten drin aufhören zu lesen 😉 )

Innerlich
Auch hier trenne ich wieder. Aber gröber. Einfach nur in innerlich und äußerlich. Das muss dann mal reichen. Die Liste wird nicht so lang – denke ich mal 😀
Meine Gedankenwelt ist mittlerweile in einem gesunden Maß oder besser gesagt: Ich mache mich nicht selber fertig und lobe mich auch. Das war ja nun mal einer der wichtigsten Schritte. Allerdings sind da noch kleine Unterpunkte zu erledigen. Ich lobe mich jetzt und muss aber noch lernen mich auch zu respektieren und zu lieben. Damit will ich keine Werbung für die No Body Shaming Sache machen, sondern für mich bedeutet das einfach mehr auf meinen Selbstschutz zu achten.
Im Moment arbeite ich daran meinem Körper wieder etwas gutes zu tun, der ist ganz schön unter die Räder gekommen. Das nur als Beispiel und wird im nächsten Punkt weiter ausgeführt.
Das größte Problem was ich noch mit meinem Innern habe, sind tatsächlich meine Schlafprobleme. Das umfasst viel. Ich gehe oft nicht rechtzeitig ins Bett, weil ich nicht merke wann ich wirklich müde bin. Da muss ich noch lernen wieder mehr auf meinen Körper zu vertrauen und auch auf ihn zu hören. Was nützt es wenn er mit mir spricht und ich einfach nicht zuhören (kann)? Und das führt dann natürlich dazu, dass ich oft in der Woche zu wenig schlafe (auch wenn ich nicht früh schlafen kann, muss ich früh raus). Ich habe es schon öfter probiert immer zu den selben Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen. Ins Bett gehen klappt schon eher als aufstehen. Früh aufstehen nur um wach zu sein? (noch) Nicht mit mir 😀 Ich bleibe dann einfach liegen und schlafe wieder ein und bin dann natürlich noch geräderter als vorher.  Leider wäre das nicht alles. Anstatt dann das bisschen Zeit beim schlafen auch mit schlafen zu nutzen, denkt mein Körper sich: Oh lass doch erst mal noch mitten in der Nacht aufs Klo gehen und dann kannst du noch so drei bis vier Stunden schlafen. Das ist dann natürlich nicht optimal und macht mich müde. Aber immerhin mache ich im Moment auch konsequent keinen Mittagsschlaf. Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit.

Die zweite Baustelle, welche eher von innen kommt, ist ganz klar mein Essverhalten. Ich habe schon immer zum Frustessen geneigt und das hat sich während der Krisen nicht gebessert sondern ist eher in die andere Richtung gegangen. Das zusammen mit einem Hormon Problem und der Einnahme von Anti Depressiva ist nicht gerade förderlich für den Körper. So ist die erste Baustelle, welche mit meinem Körper zu tun hat mein Essverhalten. Die Mengen und die Dinge waren einfach übermäßig und ungesund. Das ändere ich im Moment. Ich bereite mein Essen selber vor, achte darauf was ich esse und wann ich esse. Kaum Süßigkeiten, wenn dann auch mal selbst gemacht. Abends weniger Kohlenydrate, insgesamt mehr Gemüse und dann vollwertige Sachen wie Vollkornreis oder Brot. Und das zeigt auch seinen Erfolg, habe im ersten Monat des Jahres 6 Kilo verloren – schwuups weg 🙂

Äußerlich 

Der Punkt äußerlich ist wirklich sehr oberflächlich. Aber meine Haut ist einer meiner Baustellen. Sie neigt zu Pickeln und Unreinheiten. Die ich nur durch Pflege in den Griff bekommen kann. Da bin ich aber ehrlich nicht so hinterher wie ich gerne wäre. Nun arbeite ich aber daran und wasche mir immerhin jeden Morgen das Gesicht. Morgens und Abends klappt noch nicht so ganz. Aber auch das zeigt schon seine Wirkung. Meine Haut wird besser, was aber auch mitunter an der besseren Ernährung liegt.
Als nächstes wären da meine Haare. Durch die Curly Girl Methode sehen sie schon besser aus, aber immer noch nicht so wie ich sie haben will. Das geht nur über mehr Pflege und die richtigen Stylingprodukte. Das wiederum erfordert noch Geduld und ich muss experimentieren. Aber ich bleibe dran.
Eine andere Sache die ich hier zuschreiben möchte ist, dass ich seit Anfang des Jahres drei mal die Woche ins Fitnessstudio gehe und dort trainiere. Ich fühle mich dadurch besser und merke schon erste kleine Veränderungen und kann auch schon Gewichte erhöhen und bin wirklich stolz auf mich 🙂

Wenn der Weg von diesem Jahr so bleibt, dann wird 2018 ein wirklich gutes Jahr. Bis jetzt sehe ich da kein Problem und auch weil ich viel über mich gelernt habe, weiß ich einfach das es dieses Jahr anders wird als alle anderen Jahre zuvor. Sich selber gut zu kennen ist der Schlüssel um sich selber auch motivieren zu können, gerade was dann Sport und Essen angeht.

Okay der Post wurde jetzt doch etwas länger als ich gedacht habe. Deswegen mache ich jetzt Schluss bevor die 1000 Wörter geknackt werden – an dieser Stelle : Gute Nacht 😀

Der Nachhall meiner Offenheit

Nicht nur wegen dem Blog, aber auch deswegen wissen alle Menschen mit den ich auch eine freundschaftliche Ebene pflege von meiner Erkrankung. Das sind in der Summe doch einige Menschen, denen ich es aber immer wieder sagen würde. Ein Verstecken ist nach wie vor keine Option für mich. Auf meiner Arbeit hat es etwas länger gedauert, aber viele Kollegen kennen auch diesen Blog. Eigentlich was es sogar richtig witzig, als ich der einzigen Kollegin die es nicht wusste (weil sie nach meiner Wiedereingliederung zu uns kam) das ganze erklärt habe. Immerhin fehlen mir ein Jahr an Arbeitszeit und Kraft.

Ich bereue das in keinster Weiße. Ich würde den Weg der Offenheit immer wieder wählen, auch wenn ich mittlerweile die „Schattenseiten“ davon kennen lerne. Nun ja was heißt Schattenseite… aber man merkt manchmal einfach das die Menschen um mich herum Bescheid wissen, was in Gesprächen dann mal raus kommt.
So habe ich in der vorletzten Woche einmal richtig verschlafen habe, ich glaube es waren 1 1/2 Stunden. Und weil mein Handy nachts lautlos ist und die Arbeit keine Festnetz Nummer hat (auch die eine Freundin hatte sie nicht), war ich nicht erreichbar. Als ich dann in der Arbeit ankam meinte meine Freundin dann auch zu mir, dass sie sich vor einem Jahr wirklich sorgen um mich gemacht hätte. Heute aber scheine ich ihr stabil genug zu sein um keine blöden Sachen zu machen und um wirklich einfach verschlafen zu können. Ich finde es wirklich sehr süß, dass sie sich Sorgen gemacht hätte oder hat vor einem Jahr.
Aber ich muss sagen, dass gerade ich selber so weit weg von Suizidgedanken bin, dass ich die Idee schon sehr befremdlich finde. Dann muss ich mich tatsächlich auch mal erinnern, dass wirklich nicht viel gefehlt hätte und ich hätte mir das Leben genommen. Aber im Moment bin ich so weit davon gedanklich und emotional entfernt, dass mich die Idee, die Vorstellung tatsächlich amüsiert.

Das ist nur ein aktuelles Beispiel von einigen Situationen, welche mir bewusst machen das viele Menschen darüber Bescheid wissen wie es mal um stand.
Auch meine beste Freundin und ich hatten vor ein paar Tagen auch eine solche Situation. Ich schrieb ihr von Problem im Umgang mit einer anderen Person, wo ich früher immer große Schwierigkeiten mit hatte. Ich berichtet ihr von meinen Plänen was das angeht, also wie ich damit umgehen möchte und ließ mich von ihr quasi bewerten. Sie meinte ich habe große Vorschritte gemacht und sollte ich auf Grund dieser Situation wieder einen Rückfall bekommen, dann würde sie mir Bescheid sagen. Die Chancen dafür sehen wir beide zwar als gering an, aber so habe ich jetzt auch ein „wachsames Auge“ auf mir. Das hilft mir manchmal sehr, auch wenn meine Fähigkeit zur Selbstreflektion nicht von schlechten Eltern.

Diesen Post möchte ich auch einfach noch einmal klar stellen: Offenheit sorgt zwar für den ein oder anderen „seltsamen“ oder behüteten  Moment, allerdings finde ich es nach wie vor gut offen damit umzugehen.
Psychische Erkrankungen werden so auch schon viel zu oft mit einem Tabu belegt. Wenn dann auch noch die Betroffen selber das schweigen anfangen…. wer soll denn dann darüber sprechen?
Ich meine klar es ist schwer und in meinen Krisen hätte ich nie so offen schreiben können… wobei schreiben schon. Aber ich hätte nicht so offen mit Menschen reden können. Selbst mit Menschen die mir nicht super nah stehen kann ich mittlerweile darüber reden und ihnen grob erklären worum es ging und was die Auswirkungen und Symptome sind.
Deshalb: Redet darüber, schreibt darüber oder singt darüber wie es euch geht. Auch anonym. Hauptsache es wird darüber geredet und nicht tot geschwiegen.

Jahresanfang

In meinem letzten Blogeintrag ( Jahresende ) ging es darum was ich dieses Jahr alles geschafft und erreicht habe. Es waren große und kleine Sachen dabei, aber ich bin nach wie vor sehr zu frieden damit.
Nun ist mir schon während des Schreibens des letzten Eintrages aufgefallen, dass ich gerne meine Wünsche, Träume und Ziele für das neue Jahr mit euch teilen möchte. Das hat nicht nur den Grund eines neuen Eintrages auf diesem Blog, sondern dient besonders mir. So lässt sich das eigene Leben viel besser und einfacher reflektieren. Und Reflexion ist so wichtig geworden in meinem Leben, da es mir einfach hilft mich und meine Handeln zu erkennen und weiterzuentwickeln.

An oberste Stelle wird im nächsten Jahr, wie eigentlich auch in diesem Jahr die Gesundheit stehen. Ich möchte zuerst einmal stabil bleiben. Das mag ich gerne noch mal betonen, auch wenn ich im Moment keinen Grund sehe es nicht zu bleiben. Dazu wie und womit ich stabil bleibe habe ich bereits geschrieben ( Wichtige Dinge ).
Aber zur Gesundheit gehören noch mehr Dinge, nun ja für mich eigentlich nur zwei Sachen im nächsten Jahr und das sind Sport und gesunde Ernährung. Beides in Stufen und nicht auf einmal (das klappt ja dann eh nicht). Im Fitnessstudio bin ich ja nun schon länger angemeldet. Das greife ich wieder auf und dazu habe ich mir einen festen Tag ausgesucht, denn ich alleine oder im Team durchziehe (wie es dann halt gerade passt, aber ich darf keine Scheu davor haben alleine zu gehen). Was das Essen angeht, möchte ich erst einmal von den Süßigkeiten weg und verzichte den ganzen Januar auf Süßigkeiten. Dann steht das selber kochen auf dem Plan. Erst einmal, dann zwei mal in der Woche, bis ich dann jeden Tag frisch koche und das am besten auch noch gesund.

Außerdem möchte ich mich weiter mit der ganzheitlichen Gesundheit beschäftigen. Damit was alles und wie alles Einfluss auf Körper und Seele nimmt und womit man sich selber helfen kann.
Dazu zählt für mich auch, dass ich mich mit den Körperfunktionen beschäftige. Wie man sich selber gesund halten und auch machen kann. Was Kräuter und Öle für den Körper und die Seele tun können. Klingt sehr Öko… ist es vermutlich auch. Aber es ist wirklich spannend sich mit Aromatherapie, verschiedenen Kräutern und dem eigenen Körper zu beschäftigen. Was und ob ich davon etwas umsetzte, das steht auf einer anderen Karte.

Ein paar Dinge stehen im nächsten Jahr auf meiner Liste, welche zum Projekt „Fräulein Öko“ gehören.
Dazu gehören ein paar mehr Sachen im Allgemeinen, aber die Dinge die ich nun aufzähle sind für das Jahr 2018 bestimmt. Ich habe sie ausgesucht bzw sie haben mich ausgesucht und ich habe wie bei allen Dinge in diesem Beitrag das Gefühl das es klappen wird.
Für das kommende Jahr habe ich mir vorgenommen darauf zu achten, weniger Müll zu produzieren und möchte, da es ein großes Feld ist, bei meinen Badezimmer Dingen anfangen. Natürlich brauche ich erst mal noch alles auf was ich so da habe, aber das wird kein Jahr halten. Mein Gesichtsreiniger ist leer und ich habe mir jetzt zwei Kojda Schwämme gekauft, welche diesen Job in Zukunft übernehmen sollen. Ich habe meine erst mal aus dem DM, da dies eine Nahe Bezugsquelle für mich ist. Leider sind die da aber in Plastik eingewickelt. Da müsste man jetzt mal abwägen was „schlimmer“ ist. Per Post transportieren oder in Plastik verpacken.
Ebenfalls in die Kategorie fällt das ich Dinge die ich neu benötige nun Second Hand zu kaufen. Das geht offline aber auch online. Einfach Dinge gebraucht kaufen, wann immer es geht. Gerade heutzutage durch das Internet und Seiten wie Ebay oder Kleiderkreisel einfacher als je zuvor. Kleidung ist mit meiner Größer zwar etwas schwieriger, aber nicht unmöglich.  Dafür muss ich aber auch daran arbeiten, dass ich oft dazu neige Dinge aus einem Impuls heraus zu kaufen. Ohne wirklich darüber nachzudenken. Aber ich habe in den letzten Jahren so viele Dinge angesammelt und dieses Jahr so viel Dinge davon entsorgt, dass es wichtig für mich ist Dinge zu kaufen welche ich brauche bzw benötige.

Trotz der Dinge die ich aufgezählt habe und die mich zu großen , besondern innerlichen, Veränderungen führen sollen im nächsten Jahr, möchte ich natürlich dazu noch etwas erleben und dafür habe ich schon ein paar Dinge geplant.
Ich möchte vereisen und London und New York stehen dabei ganz oben auf der Liste. Mit Freunden und meiner Schwester. Ungefähre Daten stehen schon, Urlaub ist eingereicht – die ersten Schritte sind gemacht. Das erste richtige Festival steht auch an, aber da schwanken wir noch zwischen zweien. Die Entscheidung muss aber bald fallen.
Eines meiner größten Ziel ist allerdings, dass ich wieder zu hause ausziehen möchte um wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Einfach um das was ich bis jetzt gelernt habe auch im Leben alleine anwenden zu können und nicht nur in der „Schutzatmosphäre“ hier bei meinem Vater. Ganz simple und einfach. Ich schaue auch hin und wieder nach einer Wohnung.

Ich wünsche euch einen guten Start ins Jahr 2018 ! 🙂 ❤

 

Jahresende

Es ist kurz vor Weihnachten. Vor genau einem Jahr war ich zu dieser Zeit noch in der Klinik.  Ein Jahr kann eine lange Zeit sein und ich möchte nun einfach berichten was sich in dieser Zeit alles getan hat.

Emotional
Ich habe viele Erkenntnisse gewonnen, welche mir im Umgang mit der Depression und mit meinem Leben weiter helfen.
1. Ich habe erkannt, dass es nicht „den einen“ Schuldigen gibt. Niemand alleine ist schuld daran gewesen wie es mir ging. Es waren immer viele kleine Sachen.
2. Da ich mich selber vernachlässigt hatte, ging ich unter den vielen kleinen Sachen dann irgendwann einfach unter. Wie als würde nach vielen kleinen Wellen, eine große Welle kommen und einem die körperliche Kraft dann fehlen dieser Welle die Stirn zu bieten.
3. Ich bin der wichtigste Menschen in meinem Leben – alle anderen kommen nach mir. Und nein das ist nicht egoistisch, das ist Selbstschutz. Nur so kann man dann auch die hohen Wellen überstehen.
4. Jeder hat schlechte Tage, die definieren dann aber nicht dein Leben. Außer sie häufen sich, aber das ist meistens nicht der Fall. Mit kleinen Aufmunterungen übersteht man die meistens.
5. Ich habe gelernt, dass ich keinem Menschen die Verantwortung für mich übergeben darf. Ich bin der Mensch der sich um mich kümmern muss. Anderen Menschen zu sagen: Wenn du merkst das es mir schlechter geht, dann mach was! Setzt den anderen unter Druck. Ich bin die jenige die merken muss was mir gut und was mir nicht gut tut und muss dann auch dementsprechend handeln.

Sozial
1. Freunde treffen ist wichtig, ich bin gerne mit meinen Freunden zusammen und ich kann nicht nur in der Wohnung sitzen. Aber ich habe da auch meine Grenzen kennengelernt. Jeden Tag in der Woche arbeiten und jeden Abend etwas machen klappt bei mir nicht. Das kostet mich zu viel Kraft und ich habe zu wenig Zeit für mich selber.
2. Die Arbeit: Dort habe ich gelernt Problem anzusprechen, mich für mich selber stark zu machen und an mich zu glauben. Allerdings muss ich drauf achten, dass ich mich nicht zu sehr mit Aufgaben überlade, denn die Zeit ist begrenzt und man möchte ja auch noch am Kind arbeiten. Einfach mal sagen, wenn es zu viel wird und andere mit einspannen.
3. Familie ist mir auch sehr wichtig, aber ich darf mich davon nicht selber unter Druck setzen manche Menschen dann und dann sehen zu müssen. Es ist okay, wenn man mal nichts macht (zb am seinem Geburtstag).

Gedankenwelt
Auf meine Gedanken muss ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder achten und mich selber ermahnen und zurechtweißen aber auch loben, wenn es gut läuft. Oftmals fangen meine Gedanken an mich zu behindern und ich habe das früher zu gelassen. Heute wiederspreche ich meinen Gedanken, denn sie schaden mir. Zum Beispiel, wenn ich noch länger auf bleiben will.  Meine Gedanken sagen dann, es ist okay muss ja auch mal sein. Aber ich weiß ganz genau das dann der nächste Tag für den Eimer sein wird. Ich brauche meinen Schlaf und muss mich dann einfach selber ermahnen. Denn gerade zu wenig Schlaf ist einer meiner Auslöser für die negative Spirale.

Was ich so geschafft habe dieses Jahr: 
Für mich ist es wichtig, jetzt gegen Ende das Jahr noch einmal zu betrachten und zu sehen was ich geschafft habe.
Das größte ist natürlich der Brocken mit dem Titel „Arbeit“. Ich arbeite seit dem 1.8. wieder ohne eine Wiedereingliederung, also wieder richtig. Ich arbeite jede Woche 30 Stunden. Gut ich gebe zu, die letzten zwei Monate hatte ich mehr Urlaub als alles andere, aber dennoch! Gerade zu beginn der dunkeln Jahreszeit hatte ich Angst das mir alles über den Kopf wächst, aber ich habe mich besser kennengelernt und konnte mir selber gut helfen. Gerade auch die Anschaffung bzw die Schenkung der Tageslichtlampe hilft mir wirklich sehr (dazu kommt bald ein extra Eintrag).
Ich arbeite die ganze Zeit in einer Gruppe und habe das auch, als es etwas auf der Kippe stand, für mich kommunizieren können und dadurch konnte es dann so bleiben. Das war für mich persönlich und auch beruflich eine große Erleichterung wieder komplett in meinem Beruf angekommen zu sein. Ich fühle mich wohl wo ich jetzt bin und fühle mich neuen Herausforderungen und Anforderungen gewachsen.

Die Erkenntnisse, welche ich oben aufzähle, würden hier auch noch einmal hingehören. Aber ich habe sie mit Absicht vorangestellt, das es für mich einer der größten Sprünge war. Die Arbeit mit meinem eigenen Ich hat dieses Jahr viel Platz und Raum eingenommen, aber mich nun zu einem Ich gebracht das mehr in sich ruht und sich selber kennt.

Ich habe es geschafft meine eigne Wohnung aufzugeben. Habe alles gekündigt dafür und habe alle Schulden bzw alle Mahnkosten die in der Krise aufkamen bezahlt. Nun lege ich wieder Geld zu Seite, denn irgendwann möchte ich ein neues Auto, ein eigene Wohnung und sicher noch die ein oder andere Reise haben und machen. Meine Finanzen sind wieder unter meiner Kontrolle. Für das meiste gibt es Daueraufträge oder Sepa Verfahren.
Und da ich eine Chaos Queen bin und mich lange an nichts halten konnte, was ich selber mit mir vereinbart hatte kommt nun folgendes: Ich räume regelmäßig auf. Mein Zimmer wird einmal in der Woche gemacht, Klo und  Böden reinige ich einmal die Woche. Papa übernimmt den Rest, aber ich meine wofür wohnt man sonst auch zusammen? 😀 Ich habe viel aussortiert und mich von einigen Sachen getrennt. In meinem Zimmer ist zwar immer noch viel, aber alles davon hat irgendwie seinen Platz und seinen Sinn und Zweck. Im Keller meiner Schwester, wo meine restlichen Sachen sind, habe ich alles aufgeräumt, sauber gemacht und sortiert, so das ich weiß was ich habe und was ich nicht habe.

Ich bin stolz auf mich und auf das was ich dieses Jahr geleistet habe, denn vor einem Jahr war es noch unglaublich das ich heute überhaupt noch lebe. Also für mich auf jeden Fall. Da diese Gedanken aber im Moment keine Rolle spielen, kommt im nächsten Eintrag das was ich im nächsten Jahr erreichen und schaffen will 🙂

Meine größte Angst

Vorab schicke ich eine Triggerwarnung! Hier wird es um SVV und Suizidgedanken gehen.  Wer nicht weiter lesen kann: Keine Sorge mir geht es zur Zeit gut! 🙂











Seit ich 15 oder 16 Jahre alt bin, kommen immer wieder Gedanken zur SVV (selbstverletztendem Verhalten) und auch Suizidgedanken auf.
Früher schämte ich mich dafür und wusste dies auch überhaupt nicht einzuordnen. Es war so falsch, in so vielen Wegen. Niemand wollte wirklich sterben, alle leben doch gerne und sind fröhlich dabei – oder etwa nicht?
Ich traute mich nicht mit jemanden, nicht einmal mit dem Internet, über meine Probleme zu sprechen.  Allerdings muss ich auch sagen, dass nur die SVV Gedanken in dieser Zeit bedrohlich waren und es für der „leichte“ Weg war diesen Gedanken dann Taten folgen zu lassen. Ich ging also auf eine sehr schädliche Art und Weise mit diesen Gedanken um.
Währenddessen blieben die Suizidgedanken lange Zeit eher kleinlaut und riefen mir kaum etwas zu. Eigentlich merkte und merke ich auch heute oft nur kleine „Vorläufer“ dieser Gedanken. Zum Beispiel wenn es um das Thema Krebs geht und Menschen im Fernsehen oder so ihrer Geschichten erzählen. Irgendwann sagen sie das immer das das Kämpfen sich lohnt und sie dankbar sind das sie das überhaupt können. Sie wollen wieder gesund werden und haben falls sie jemals den Kopf in den Sand gesteckt haben, darüber aber nie ein Wort verloren. Bei mir und meinen Gedanken läuft das ganze dann etwas anders ab. Ich frage mich dann: Wofür kämpfen? Endloser Schlaf (meine Vorstellung des Todes) klingt doch gar nicht schlecht! Ach und guck mal… wie sehr denen alles weh tut – ne ne danke da machen wir nicht mit! Wozu auch? Irgendwann muss ich eh sterben – kann dann ja auch früher sein.
Für mich ist das definitiv kein normaler Gedankengang, wenn aber auch noch weit weg von wirklichen Gedanken darüber sich das Leben zu nehmen. Aber es ist ein erster Schritt in dieser Richtung. Und diese Gedankenmuster habe ich seit ich 15 oder 16 Jahre alt bin. Es ist wirklich schwer daran etwas zu ändern. Aber mittlerweile kann ich diese Gedanken eben erkennen und wiederspreche ihnen ganz frech. Dann denke ich an meine Freunde und meine Familie, die ich nicht verlassen will und die nicht wollen das ich sie verlasse. Klar ist krank sein keine schöne Sachen, aber deswegen kann man doch nicht gleich und vor allem komplett den Kopf in den Sand stecken!

Diese Gedanken konnte ich auch lange selber im Zaum halten ohne das etwas passieren musste. Von meinem 20, Lebensjahr bis zu meinem 24. Lebensjahr hatte ich keine Suizidgedanken und kaum Gedanken darüber mich selber zu verletzten.
Dann kam meine erste Krise, welche ich noch ganz gut ohne diese gravierenden Gedanken überstanden habe. Als die ganze Scheiße dann das zweite mal los ging…. ließ ich direkt den Kopf hängen und wollte nicht mehr. Hätte ich die Kraft, die reine körperliche Kraft, gehabt dann hätte ich mein Leben beendet. Nicht besonders schlau, aber schnell gegen die inneren Schmerzen. Diese waren zu dem Zeitpunkt nämlich unerträglich und ich verschaffte mir Linderung indem ich mir die Haut aufschnitt. Das war ein harter Schlag, denn das hatte ich seit ziemlich genau 5 Jahren nicht gemacht. Darauf war und bin ich auch stolz – das war eine sehr lange Zeit mit Höhen und Tiefen und ich schaffte es angemessen damit umzugehen. Aber letztes Jahr ging es an diesem Punkt nicht weiter und ich kam dann in die Psychiatrie als Notfallpatientin.

Über die Zeit nach der Klink habe ich ja schon geschrieben und auch das es mir heute viel besser geht. Und auch heute mit diesem schwierigen Thema, geht es mir gut. Ich kann darüber schreiben und auch sprechen.
Allerdings soll es da ja nicht hauptsächlich drüber gehen. Meine größte Angst, welche sich nicht um anderen Menschen sondern um mich dreht, habe ich dieses Jahr kennengelernt. Am 20.Juli nahm sich Chester Bennington das Leben. Großer Musiker, ich mag ihn sehr und seine Musik, Fan der Band etc pp. Dieser Mann schien augenscheinlich alles zu haben, was man zum Leben braucht. Er war verheiratet, hatte 8 Kinder, verdiente gutes Geld mit seiner Leidenschaft. Und dennoch nahm er sich das Leben. Das traf mich sehr. Erst nach dem der erste Schock verdaut war, begriff ein paar Tage später folgendes: Er hat sich umgebracht weil er diesen innerlichen Schmerz endlich entkommen wollte. Er trug ihn jahrelang mit sich herum – mal mehr mal weniger stark ausgeprägt, aber er war immer da. Hätte er diesem Schmerz mit seiner Familie und seinen Freunden entkommen wäre er sicher diesen Weg gegangen, aber den hat er jahrelang probiert zu gehen (Therapien). Doch sein Faß war voll als sein beste Freund sich das Leben nahm.
Und genau davor habe ich Angst: Das mein Faß eines Tages so voll ist, dass ich mein eigenes Leben beende. Das mein Leben einen letzten großen Schlag bekommt, denn ich nicht überwinde und mir dann mein Leben nehme. Das ist keine Ankündigung oder ein Plan, sondern meine ehrliche Befürchtung, dass diese Gedanken dann die überhand über mich gewinnen und es dann zu Ende führen. Ich stelle mir das ein bisschen vor, wie beim Elfmeter schießen. Versuchst du es oft genug, hast du irgendwann Erfolg und triffst. Meine Angst ist eben das es sich mit meinen Suizidgedanken genauso verhält. Und das ich es das eine Mal dann nicht schaffe mir rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Gegen diese Angst hilft nicht viel. Ein bisschen verdrängen, ein bisschen darauf hoffen das mein soziales Umfeld das dann rechtzeitig bemerkt und ein Kampf mit mir selbst. Im Grund ist es wie mit jeder Angst, die man hat: Angst vor etwas kann einen lähmen und dabei das wichtige aus den Augen verlieren lassen, weshalb ich mich nicht von ihr beherrschen lassen will und werde!

Die wichtigsten Dinge die mir helfen stabil zu sein!

Seit ich in der Klinik war, also ziemlich genau seit einem Jahr, beschäftige ich mich recht intensiv mit mir selber. Ich reflektiere mich, mein Verhalten, meine Gefühle und meine Reaktionen auf die Außenwelt. Das ist, in diesem Umfang, neu für mich. Früher habe ich das auch mal getan – aber eher auf Verlangen während der Ausbildung zum Beispiel. So habe ich nun aber viel über mich selber gelernt, was vielleicht auf meinem gesamten Blog zu erkennen ist.
Ein zentraler Punkt dieses Reflexion war und ist immer noch der Punkt „stabil sein/ bleiben“. Stabil ist mein großes Ziel. Das was mir es möglich macht andere Ziele zu erreichen und zu mir selber zu finden. Oh Mensch das klingt echt schon wieder viel zu esoterisch, aber es ist leider so. Vielleicht ist es für den ein oder anderen einfach selbstverständlich so auf sich zu achten und zu hören – dann meinen Glückwunsch! Aber für mich war dies zu lange überhaupt nicht wichtig. Deswegen nimmt es nun etwas mehr Raum ein.
Um es kurz zu halten: Stabil sein ermöglicht es mir, mich selber kennenzulernen. Ohne Depression, mit vollem Bewusstsein für diesen Vorgang.

Aber nun zur Hauptfrage: Was hält mich denn nun stabil?
Eine Frage mit der ich mich selber nun auch schon etwas beschäftige. Anflüge von Tiefs hatte ich seit dem Absetzten der Medikamente oft genug. So konnte ich für mich, fast ein Jahr nach der Klinik, auch noch einmal testen was mir langfristig hilft und was nicht.

  • Schlaf
    wichtig für meine Stabilität ist es ausreichend zu schlafen. Zwischen 7- 9 Stunden brauche ich etwa. Mal geht weniger, aber das nicht sehr lange. Wenn ich wirklich eine lange Zeit zu wenig schlafe, dann bemerke ich das meine Stimmung sehr schnell sehr weit nach unten fällt. Ich mache kaum noch etwas, schlafe fast bei der Arbeit ein und schlafe auch am Tag. Ich schmeiße mich damit komplett selber aus meinem Rhytmus und aus dem was mir gut tut.  Sprich es ist sehr dumm sehr wenig zu schlafen (nicht nur für mich, aber in dem Falle besonders für mich).
  • Essen
    und das dann regelmäßig. Mittags und Abends reichen wir da schon. Wenn es es gesund ist umso besser. Aber einfach das ich zu diesen Zeiten etwas esse, hält meinen Körper auf Trap.
  • Ruhephasen 
    nach wie vor brauche ich einen Tag in der Woche der überwiegend für mich ist. Vor einiger Zeit brauchte ich ihn noch komplett für mich, mittlerweile kann ich auch eine Kleinigkeit mit anderen oder für andere erledigen und den Tag dennoch als meine Ruhephase nutzen.
    Bei einer solchen Ruhephase ist es für mich wichtig, dass ich mich entspannen kann. Das geschieht in Form von: Baden, lesen, schreiben, Serien Marthon oder Beauty Einheiten. Meditieren tue ich an diesem Tag meistens nichts, das hebe ich mir für zwischendurch (auf der Arbeit in meiner Pause) auf. Eine Atemübung (mehrmals tief ein und aus atmen) kann ich sogar auf der Toilette bei der Arbeit erledigen (wenn es man besonders stressig war).
  • Bewegung
    Regelmäßige Bewegung tut immer gut, dass ist klar. An der frischen Luft sind sie natürlich noch besser. Und auch das hilft sehr gut gegen ein Tief. Allerdings lasse ich diese gute Gelegenheit gegen das Tief auch gerne mal verstreichen… dann hilft es mir nur noch ins Fitnessstudio zu fahren und mich richtig auszupowern! Bis ich aber so weit bin …. können Wochen vergehen und in dieser Zeit kann meine Laune nicht sehr gut sein – da leide ich, meine Arbeit, meine Familie und meine Freunde drunter (oder ich bilde es mir ein).
  • Freunde und Familie
    diesen Punkt findet ihr recht weit unten. Er hilft mir auch, aber eben nicht so gut wie die anderen Sachen, da ich introvertiert bin und somit kostet es mich Kraft mich mit anderen Menschen zu treffen und zu verabreden (nicht umsonst musste ich in meiner letzten Krise oft absagen). Aber wenn man die Menschen die man liebt und die einen lieben um sich hat, macht das Herz natürlich einen Hüpfer!

Beim schreiben dieser Liste hatte ich nun oft das Gefühl, dass dies ganz normale Sachen sind. Für mich sind sie das aber leider nicht gewesen – eine sehr lange Zeit. Und das wiederum macht sie besonders für mich.
Mir ist auch bewusst, dass nicht jeder schlechte Tag eine Krise oder ein Tief ist, aber geht es länger als drei Tage so, dann greife ich zu den genannten Mitteln. So schütze ich mich selber, vor mir.
Der Grad zwischen einem schlechten Tag und eine Krise ist weit auseinander.
Der Grad zwischen einer schlechten Woche und einer Krise ist dagegen nah beieinander.